DroneShield hat Mitte dieser Woche eine neue Fertigungslinie in der Europäischen Union in Betrieb genommen. Der australische Hersteller von Drohnenabwehrsystemen reagiert damit auf den wachsenden Rüstungsbedarf europäischer Streitkräfte — und positioniert sich gezielt als regionaler Lieferant in einem Markt, der zunehmend auf lokale Produktion besteht.
Europäische Fertigung als strategischer Hebel
Am 11. März gab DroneShield die Aufnahme der Gegendrohnen-Produktion in der EU bekannt. Die Fertigung erfolgt in Zusammenarbeit mit einem etablierten Vertragspartner und umfasst die vollständige Montage inklusive Leiterplattenbestückung, Präzisionsbearbeitung sowie Kabel- und Kabelbaumfertigung. Erste Lieferungen sind für Mitte 2026 geplant.
Der Schritt ist kein Zufall. Unter dem Programm „ReArm Europe / Readiness 2030″ erhöhen europäische Staaten ihre Verteidigungsausgaben erheblich — und bevorzugen dabei zunehmend Anbieter mit regionaler Produktionsbasis. CEO Oleg Vornik betonte, die neue Linie ermögliche es, „europäische Souveränität zu stärken und gleichzeitig schnell und zuverlässig zu liefern“. Bislang war Australien der einzige Produktionsstandort des Unternehmens.
Parallel dazu baut DroneShield eine weitgehend EU-basierte Lieferkette auf, um die neue Fertigung abzusichern.
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Kapazität soll sich bis Ende 2026 fast verfünffachen
Die EU-Linie ist Teil eines umfassenden globalen Produktionsausbaus. DroneShield plant, die kombinierte jährliche Produktionskapazität von rund 500 Millionen AUD im Jahr 2025 auf 2,4 Milliarden AUD bis Ende 2026 zu steigern. Neue Standorte entstehen in Australien, den USA und Europa; die Belegschaft soll von 250 auf über 450 Mitarbeiter wachsen.
Für die operative Steuerung dieses Wachstums wurde Michael Powell als Chief Operating Officer verpflichtet — mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Rüstungs- und Raumfahrtbranche.
Die finanzielle Grundlage für diese Expansion liefert das Geschäftsjahr 2025: DroneShield erzielte einen Umsatz von 216,5 Millionen AUD — ein Anstieg von 276 Prozent gegenüber dem Vorjahr — und schrieb erstmals schwarze Zahlen mit einem Nettogewinn von 3,5 Millionen AUD.
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Auftragsbuch und Pipeline signalisieren weiteres Wachstum
Für 2026 verfügt das Unternehmen bereits über feste Aufträge im Wert von 104 Millionen AUD. Darunter befindet sich ein europäischer Militärauftrag über 49,6 Millionen AUD — der zweitgrößte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte — der Handgeräte zur Drohnenabwehr, Zubehör und Software-Updates umfasst.
Die Vertriebspipeline erreichte im Februar 2026 einen Wert von 2,3 Milliarden AUD, verteilt auf rund 50 Länder. Europa und das Vereinigte Königreich machen mit 1,2 Milliarden AUD über 78 Projekte den größten Anteil aus. Allein 18 Einzeldeals haben jeweils ein Volumen von über 30 Millionen AUD; eine einzelne Opportunity ist mit 750 Millionen AUD bewertet.
Analystenhaus Bell Potter bewertet die Aktie weiterhin mit „Buy“ und einem 12-Monats-Kursziel von 4,80 AUD — leicht reduziert von zuvor 5,00 AUD, nachdem die Bruttomarge mit 64,8 Prozent minimal unter den Erwartungen lag und eine Abschreibung von 8,5 Millionen AUD auf ältere DroneGun-Modelle anfiel.
Die DroneShield-Aktie hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als vervierfacht, notiert aktuell aber rund 32 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Mit dem Hochlauf der neuen Produktionskapazitäten und der Umwandlung der milliardenschweren Pipeline in gebuchte Umsätze wird sich zeigen, ob das operative Fundament mit den Erwartungen Schritt halten kann.
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