DroneShield drückt beim weltweiten Ausbau seiner Produktionskapazitäten aufs Tempo. Gestützt von einem massiven Umsatzsprung im vergangenen Jahr plant der Spezialist für Drohnenabwehr, seine Fertigung bis Ende 2026 auf drei Kontinenten drastisch hochzufahren. Besonders der europäische Markt rückt dabei durch neue lokale Partnerschaften in den Mittelpunkt der Strategie.
Lokale Fertigung als Türöffner
Um die rasant steigende Nachfrage zu bedienen, soll die jährliche Produktionskapazität von rund 500 Millionen auf 2,4 Milliarden Australische Dollar (AUD) anwachsen. Ein strategischer Dreh- und Angelpunkt ist dabei Europa. Da lokale Fertigung bei europäischen Rüstungsaufträgen wie dem ReArm-Europe-Programm oft eine zwingende Voraussetzung ist, startete das Unternehmen im März 2026 eine Partnerschaft mit einem regionalen Auftragsfertiger. Erste Auslieferungen aus dieser Anlage sind bereits für Mitte dieses Jahres angesetzt.
Finanziell stützt sich dieser Kraftakt auf ein außergewöhnlich starkes Geschäftsjahr 2025. Der Umsatz kletterte um 277 Prozent auf 216,5 Millionen AUD, während der Nettogewinn mit 3,5 Millionen AUD mehr als vervierfacht wurde. Ein wesentlicher Treiber für die zukünftige Stabilität ist der Wandel des Geschäftsmodells hin zu wiederkehrenden Software-Einnahmen (SaaS). Diese margenstarke Sparte wuchs zuletzt auf knapp 12 Millionen AUD an. Für das laufende Jahr sind bereits SaaS-Umsätze von über 18 Millionen AUD vertraglich gesichert, was einen verlässlichen Cashflow während der kapitalintensiven Expansionsphase garantiert.
Investitionen in Struktur und Personal
Parallel zum reinen Produktionsausbau fließt frisches Kapital in Forschung und Personal. In Adelaide entsteht derzeit für 13 Millionen AUD ein neues Entwicklungszentrum für Drohnenabwehr, das eng an die nationalen Verteidigungsinitiativen Australiens gekoppelt ist. Gleichzeitig wächst die Belegschaft von 250 auf über 450 Mitarbeiter. Um diese organisatorische Komplexität zu bewältigen, verstärkte DroneShield im Februar 2026 die Führungsebene mit Michael Powell als neuem Chief Operating Officer.
Konkrete Belege für die operative Umsetzung des Wachstumsplans liefern die anstehenden Auslieferungszahlen und Zahlungseingänge für das erste Quartal 2026. Auf der Governance-Ebene rückt zudem die Hauptversammlung am 29. Mai in den Fokus. Aktionäre haben noch bis zu diesem Freitag, den 10. April, Zeit, eigene Kandidaten für den Verwaltungsrat zu nominieren und so die strategische Ausrichtung in dieser entscheidenden Expansionsphase mitzugestalten.
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