Die Auftragsbücher quellen über, der Umsatz hat sich mehr als verdoppelt. Bei DroneShield klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Das australische Rüstungsunternehmen sitzt auf einer gigantischen Vertriebspipeline. Der Markt reagiert darauf erstaunlich kühl.
Im ersten Quartal sprang der Umsatz um 121 Prozent auf 74,1 Millionen Australische Dollar (AUD). Auch der operative Cashflow erreichte mit gut 24 Millionen AUD einen neuen Höchststand. Das markiert das vierte profitable Quartal in Folge.
Soweit so gut. Dennoch notiert die Aktie aktuell bei lediglich 2,21 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht zwar ein Plus von rund 220 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,65 Euro ist das Papier jedoch weit entfernt.
Warten auf den 750-Millionen-Deal
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht ein möglicher Folgeauftrag über 750 Millionen AUD. CEO Angus Bean bestätigte kürzlich persönliche Treffen mit den Entscheidungsträgern. DroneShield tritt hier als etablierter Technologiepartner auf.
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Parallel dazu umfasst die gesamte Vertriebspipeline rund 312 aktive Projekte. Das globale Volumen summiert sich auf 2,2 Milliarden AUD. Europa und Großbritannien bilden dabei den größten Zielmarkt.
Um diese potenziellen Aufträge abzuarbeiten, baut das Management die Produktion massiv aus. Bis Ende 2026 soll die jährliche Fertigungskapazität auf 2,4 Milliarden AUD steigen. Eine neue Anlage in Sydney stützt dieses Wachstum. Indes startete im März die lokale Fertigung am neuen Europabezirk in Amsterdam.
Software als stiller Treiber
Abseits der Hardware-Verkäufe gewinnt das Software-Abo-Modell an Fahrt. Die SaaS-Umsätze machen mittlerweile knapp sieben Prozent der Gesamterlöse aus. Langfristig peilt das Unternehmen einen Anteil von 30 Prozent an wiederkehrenden Einnahmen an. Das macht das Geschäft berechenbarer.
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Mit einem geplanten Forschungsbudget von 70 Millionen AUD finanziert DroneShield sein Wachstum aus eigener Kraft. Externe Geldgeber sind vorerst nicht nötig.
Analysten uneins vor der Hauptversammlung
Auf Führungsebene stehen wichtige Entscheidungen an. Am 29. Mai stimmt die Hauptversammlung über die Vergütung des neuen CEOs ab. Zeitgleich soll Hamish McLennan offiziell den Posten des Verwaltungsratschefs übernehmen.
Unter Analysten herrscht derweil Uneinigkeit. Bell Potter ruft ein Kursziel von 4,80 AUD aus und rechnet mit zeitnahen Vertragsabschlüssen. Jefferies mahnt zur Vorsicht. Die Experten bezweifeln, dass DroneShield das aktuelle Wachstumstempo halten kann.
Die Nachfrage nach Drohnenabwehr ist unbestritten. Der globale Markt wird auf über 63 Milliarden AUD geschätzt. Für eine Neubewertung der Aktie reicht das allein nicht aus. Das Management muss nun beweisen, dass es die gigantische Pipeline zügig in gebuchte Umsätze verwandelt.
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