DSM-Firmenich hat heute den Verkauf seiner Sparte Animal Nutrition & Health (ANH) an die Private-Equity-Gesellschaft CVC Capital Partners für einen Unternehmenswert von rund 2,2 Milliarden Euro bekanntgegeben. Inklusive eines bereits 2025 abgeschlossenen Teilverkaufs summiert sich der Gesamtwert der ANH-Aktivitäten auf 3,7 Milliarden Euro. Die Börse reagierte mit einem Kursrutsch von über 5 Prozent – Anleger hatten offenbar mehr erwartet.
Der Deal markiert den Abschluss einer strategischen Neuausrichtung. DSM-Firmenich wird damit zu einem reinen Konsumgüterunternehmen, das sich auf Ernährung, Gesundheit und Schönheit konzentriert. Die ANH-Sparte hatte 2025 einen Jahresumsatz von etwa 3,5 Milliarden Euro erwirtschaftet und beschäftigte rund 8.000 Mitarbeiter.
Aktienrückkauf bleibt hinter Erwartungen zurück
Das Unternehmen kündigte ein Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Euro an, das bereits im ersten Quartal 2026 starten soll. Analysten von Barclays bezeichneten diesen Betrag als enttäuschend niedrig. Der kleinere Umfang reflektiere die Tatsache, dass mit dem ANH-Geschäft auch Schulden aus der Bilanz ausgelagert würden.
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DSM-Firmenich wird nach Abschluss der Transaktion rund 1,2 Milliarden Euro erhalten – bestehend aus Barmitteln, übertragenen Schulden und einem Verkäuferdarlehen. Das Unternehmen behält zudem eine 20-prozentige Beteiligung an den beiden neu entstehenden ANH-Gesellschaften. Ein Teil des Kaufpreises – bis zu 500 Millionen Euro – ist als Earn-out strukturiert und damit erfolgsabhängig.
Fokus auf operative Verbesserung nötig
Die Barclays-Analysten betonten, dass eine nachhaltige Neubewertung der Aktie nun von einer Verbesserung der operativen Performance abhänge. Konkret müsse das organische Umsatzwachstum wieder Fahrt aufnehmen und die Margen in Richtung der 2024 formulierten Ziele steigen. Die für den 12. Februar erwarteten Quartalszahlen dürften nur moderates Wachstum zeigen – „kaum etwas, das den Markt begeistern wird“, so die Analysten.
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Die Transaktion soll Ende 2026 abgeschlossen werden und steht unter Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. DSM-Firmenich wird zudem eine nicht-zahlungswirksame Wertminderung von etwa 1,9 Milliarden Euro für 2025 verbuchen. Die finanziellen Ergebnisse des ANH-Geschäfts werden rückwirkend als „aufgegebene Geschäftsbereiche“ klassifiziert.
CEO Dimitri de Vreeze betonte, das Unternehmen habe seit der Fusion konsequent alle strategischen Meilensteine erreicht. Mit dem ANH-Verkauf sei nun der finale Schritt zur Transformation in ein führendes Konsumgüterunternehmen vollzogen.
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