Bonuspunkte für Ladevorgänge — E.ON verknüpft sein Ladenetz ab sofort mit dem Vielfliegerprogramm von Scandinavian Airlines. Die Kooperation ist die erste dieser Art im EuroBonus-Programm und zeigt, wohin der Konzern seinen Wachstumspfad lenkt: weg vom reinen Netzbetreiber, hin zu einem Alltagsdienstleister für die Energiewende.
Erste Partnerschaft ihrer Art
E.ON Drive Infrastructure und SAS haben am 14. April ihre Zusammenarbeit offiziell bekanntgegeben. EuroBonus-Mitglieder in Schweden und Dänemark können künftig Punkte sammeln, wenn sie an öffentlichen E.ON-Ladestationen laden. E.ON Drive betreibt eines der größten Ladenetze in Dänemark und baut das schwedische Netz weiter aus. Das Ziel: Elektromobilität und Reisevorteile im Alltag verknüpfen.
Dividende steigt, Hauptversammlung naht
Am 23. April hält E.ON seine ordentliche Hauptversammlung ab. Der Vorstand schlägt eine Dividende von 0,57 Euro je Aktie vor — nach 0,55 Euro für das Geschäftsjahr 2024. Der Ex-Tag folgt am 24. April, die Auszahlung ist für den 28. April geplant. Eine zehnte Erhöhung in Folge wäre das.
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48 Milliarden Euro bis 2030
Der Investitionsrahmen ist gewaltig. Bis 2030 plant E.ON Gesamtinvestitionen von rund 48 Milliarden Euro, davon etwa 40 Milliarden für den Ausbau und die Digitalisierung europäischer Verteilnetze. Für 2025 erzielte der Konzern ein bereinigtes EBITDA von 9,8 Milliarden Euro — am oberen Ende der eigenen Prognose. Für 2026 peilt das Management einen Wert zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro an, also leicht darunter.
Der Rückgang im Ausblick spiegelt sich auch im Kurs wider. Die Aktie notiert bei 19,30 Euro und liegt damit rund fünf Prozent unter dem Jahreshoch von 20,30 Euro aus dem März. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von knapp 28 Prozent zu Buche. Die Hauptversammlung Ende April wird zeigen, ob die Dividendenerhöhung und der SAS-Deal ausreichen, um neuen Schwung zu erzeugen.
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