E.ON Aktie: Positives Monatsfazit

Eine Analyse von E.ON zeigt ein klares Nord-Süd-Gefälle bei der Solarstromerzeugung privater Anlagen. Das Saarland führt das Ranking knapp vor Bayern an.

E.ON Aktie
Kurz & knapp:
  • Saarland erzeugt am meisten Solarstrom
  • Nord-Süd-Gefälle von über 900 kWh
  • E.ON stellt neue Ladelösungen vor
  • Strategische Bedeutung für Geschäftsausbau

E.ON hat frische Zahlen zur Solarstromerzeugung in Deutschland vorgelegt – und die zeigen ein klares geografisches Gefälle. Wer im Süden des Landes eine Solaranlage auf dem Dach hat, konnte 2025 deutlich mehr Strom produzieren als Anlagenbesitzer im Norden. Für den Energieversorger sind solche Daten Gold wert, schließlich baut das Unternehmen sein Geschäft mit privaten Solarlösungen konsequent aus.

Saarland knapp vor Bayern

Das Saarland führt das Ranking mit einer durchschnittlichen Jahreserzeugung von 10.904 Kilowattstunden an – knapp fünf Kilowattstunden mehr als Bayern. E.ON legte seiner Analyse eine typische private Dachanlage mit 10 Kilowatt Peak zugrunde und wertete Daten des Deutschen Wetterdiensts sowie der Bundesnetzagentur aus. Am anderen Ende der Skala landet Schleswig-Holstein mit lediglich 9.979 Kilowattstunden. Eine Differenz von über 900 Kilowattstunden zwischen Nord und Süd – das macht sich auf der Stromrechnung bemerkbar.

Interessant: Das Gefälle verläuft nicht linear. Mecklenburg-Vorpommern schaffte es auf Platz fünf mit 10.398 Kilowattstunden, während Hamburg trotz seiner südlicheren Lage mit 10.000 Kilowattstunden auf dem vorletzten Platz landete. Auch Rheinland-Pfalz enttäuschte mit 10.098 Kilowattstunden auf dem drittletzten Rang.

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Paradoxe Bayern-Bilanz

Die regionalen Durchschnittswerte verbergen erhebliche lokale Unterschiede. Ausgerechnet zwei bayerische Kommunen – Oberstdorf im Allgäu und Regensburg – führten die Rangliste der sonnärmsten Orte Deutschlands an. Das zeigt: Selbst in der Solar-Hochburg Bayern kann die Mikrogeografie entscheidend sein.

Für E.ON sind diese Erkenntnisse strategisch wertvoll. Das Unternehmen hat parallel zwei neue Angebote für dynamisches Laden von Firmenfahrzeugen vorgestellt: das Feature Dynamic Charge und den Ökostrom-Ladetarif B2B Dynamic. Beide Lösungen optimieren Ladevorgänge auf Zeitfenster mit günstigen Strompreisen und sollen die Kosten für Unternehmen um bis zu 25 Prozent senken. Solar und E-Mobilität wachsen bei E.ON zusammen – ein Geschäftsmodell mit Zukunft.

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