Der französische Zahlungsdienstleister Edenred hat heute mit seinen Zahlen für das vierte Quartal 2025 die Erwartungen erfüllt – und die Aktie schießt daraufhin um über 8 Prozent nach oben. Das Unternehmen bestätigte zugleich seine mittelfristige Prognose, obwohl 2026 zum schwierigen Übergangsjahr werden dürfte.
Starker Cashflow treibt den Kurs
Im Schlussquartal 2025 legte der Gesamtumsatz um 3,1 Prozent auf 784 Millionen Euro zu – etwa 1 Prozent über den Analystenschätzungen. Das operative Ergebnis (EBITDA) für das Gesamtjahr erreichte 1,36 Milliarden Euro, was einem Plus von 11,2 Prozent entspricht und die eigene Prognose von mehr als 1,34 Milliarden Euro übertrifft.
Besonders beeindruckend entwickelte sich der freie Cashflow: Er stieg auf 1,11 Milliarden Euro, die Umwandlungsrate verbesserte sich von 66 Prozent in 2024 auf 82 Prozent. Analysten von Jefferies vermuten, dass die Phasing von Floating-Beträgen, geringere Investitionen und Kostenkontrolle zu diesem starken Ergebnis beigetragen haben.
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Mobilität glänzt, Italien belastet
Die Sparte Mobility lieferte mit einem Umsatzplus von 11 Prozent auf 184 Millionen Euro die stärkste Performance ab – getrieben durch das Kraftstoffkartengeschäft in Europa und Lateinamerika. Der Bereich Benefits & Engagement hingegen stagnierte bei 470 Millionen Euro, belastet durch neue Regulierungen bei italienischen Essensgutscheinen.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte auf 2,53 Euro und übertraf damit deutlich die Konsensprognose von 2,13 Euro. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Edenred einen Nettogewinn von 521 Millionen Euro – ein Anstieg um 2,8 Prozent gegenüber 2024.
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Durststrecke 2026 einkalkuliert
Das Management rechnet für 2026 mit einem Rückgang des EBITDA zwischen 8 und 12 Prozent. Verantwortlich sind regulatorische Änderungen in Italien und Brasilien. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass dies einem organischen Wachstum von 8 bis 12 Prozent entspreche – genau jenes Niveau, das für 2027 und 2028 angepeilt wird.
Die Dividende soll um 10 Prozent auf 1,33 Euro je Aktie steigen. Die Bestätigung dieser progressiven Ausschüttungspolitik dürfte bei Anlegern gut ankommen. Dass die Aktie heute trotz des angekündigten Übergangsjahres deutlich zulegt, zeigt: Der Markt honoriert die Transparenz und traut Edenred die Rückkehr auf den Wachstumspfad zu.
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