EDF Eisenbatterie-Durchbruch

Der französische Energiekonzern EDF hat gemeinsam mit dem Startup Ore Energy erstmals in Europa einen Langzeitspeicher auf Eisenbasis erfolgreich getestet. Die Technologie kann Energie bis zu vier Tage speichern.

EDF Aktie
Kurz & knapp:
  • Erstmaliger erfolgreicher Test unter realen Netzbedingungen
  • Energiespeicherung für bis zu vier Tage möglich
  • Verwendet nur Eisen, Wasser und Luft als Materialien
  • Modulare Container mit Megawattstunden-Kapazität geplant

Der französische Energieriese hat in seinen Forschungslabors in Écuelles gemeinsam mit dem niederländischen Startup Ore Energy einen technischen Meilenstein erreicht. Die erfolgreiche Erprobung eines Langzeit-Energiespeichers auf Eisenbasis könnte die Art und Weise verändern, wie Europa grünen Strom speichert.

100 Stunden Speicherkapazität erfolgreich getestet

Auf dem Gelände von EDF Lab les Renardières wurde ein an das Stromnetz angeschlossenes Pilotprojekt abgeschlossen, das erstmals in Europa die Machbarkeit von mehrtägiger Energiespeicherung mit Eisen-Luft-Technologie demonstriert. Das System kann Strom bis zu rund vier Tage lang speichern und wieder abgeben. Über mehrere Monate hinweg durchlief die Anlage verschiedene Lastprofile und saisonale Bedingungen, um das Lade- und Entladeverhalten sowie die Integration in Standard-Netzmanagement-Systeme zu testen.

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Die Technologie basiert auf einem simplen Prinzip: Überschüssiger Ökostrom wandelt Eisenoxid (Rost) zurück in metallisches Eisen um und speichert so Energie in fester Form. Bei Bedarf wird das Eisen durch Sauerstoff und Wasser wieder oxidiert – es „rostet“ kontrolliert und gibt dabei elektrischen Strom ab. Das Besondere: Es werden ausschließlich Eisen, Wasser und Luft benötigt, keine seltenen Erden oder kritischen Mineralien.

Europäische Forschungsinitiative treibt Innovation

Das Projekt wurde im Rahmen des EU-Programms „StoRIES“ (Storage Research Infrastructure Eco-System) durchgeführt, das aus dem Horizon 2020 Forschungsprogramm finanziert wird. Ziel ist es, aufstrebende Langzeitspeicher-Technologien in ganz Europa voranzubringen und zu validieren. Die in Frankreich gesammelten Betriebsdaten tragen zur europäischen Wissensbasis über Langzeitspeicherung bei.

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Ore Energy, 2023 als Ausgründung der TU Delft entstanden, hat bereits über 25 Millionen Euro eingesammelt und plant bis 2030 eine Produktionskapazität im Gigawattstunden-Bereich. Das System kommt in modularen 40-Fuß-Containern, die jeweils mehrere Megawattstunden speichern können. Die komplette Lieferkette – von der Produktion bis zum Recycling – kann innerhalb Europas abgewickelt werden.

Für EDF als etablierten Energieversorger bietet die Zusammenarbeit Einblicke in Speicherlösungen, die künftig helfen könnten, die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarenergie über mehrere Tage auszugleichen. Die Technologie steht noch am Anfang ihrer kommerziellen Entwicklung, doch die erfolgreichen Tests unter realen Netzbedingungen sind ein wichtiger Schritt.

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Über Dieter Jaworski 1434 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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