Der französische Energieriese hat in seinen Forschungslabors in Écuelles gemeinsam mit dem niederländischen Startup Ore Energy einen technischen Meilenstein erreicht. Die erfolgreiche Erprobung eines Langzeit-Energiespeichers auf Eisenbasis könnte die Art und Weise verändern, wie Europa grünen Strom speichert.
100 Stunden Speicherkapazität erfolgreich getestet
Auf dem Gelände von EDF Lab les Renardières wurde ein an das Stromnetz angeschlossenes Pilotprojekt abgeschlossen, das erstmals in Europa die Machbarkeit von mehrtägiger Energiespeicherung mit Eisen-Luft-Technologie demonstriert. Das System kann Strom bis zu rund vier Tage lang speichern und wieder abgeben. Über mehrere Monate hinweg durchlief die Anlage verschiedene Lastprofile und saisonale Bedingungen, um das Lade- und Entladeverhalten sowie die Integration in Standard-Netzmanagement-Systeme zu testen.
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Die Technologie basiert auf einem simplen Prinzip: Überschüssiger Ökostrom wandelt Eisenoxid (Rost) zurück in metallisches Eisen um und speichert so Energie in fester Form. Bei Bedarf wird das Eisen durch Sauerstoff und Wasser wieder oxidiert – es „rostet“ kontrolliert und gibt dabei elektrischen Strom ab. Das Besondere: Es werden ausschließlich Eisen, Wasser und Luft benötigt, keine seltenen Erden oder kritischen Mineralien.
Europäische Forschungsinitiative treibt Innovation
Das Projekt wurde im Rahmen des EU-Programms „StoRIES“ (Storage Research Infrastructure Eco-System) durchgeführt, das aus dem Horizon 2020 Forschungsprogramm finanziert wird. Ziel ist es, aufstrebende Langzeitspeicher-Technologien in ganz Europa voranzubringen und zu validieren. Die in Frankreich gesammelten Betriebsdaten tragen zur europäischen Wissensbasis über Langzeitspeicherung bei.
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Ore Energy, 2023 als Ausgründung der TU Delft entstanden, hat bereits über 25 Millionen Euro eingesammelt und plant bis 2030 eine Produktionskapazität im Gigawattstunden-Bereich. Das System kommt in modularen 40-Fuß-Containern, die jeweils mehrere Megawattstunden speichern können. Die komplette Lieferkette – von der Produktion bis zum Recycling – kann innerhalb Europas abgewickelt werden.
Für EDF als etablierten Energieversorger bietet die Zusammenarbeit Einblicke in Speicherlösungen, die künftig helfen könnten, die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarenergie über mehrere Tage auszugleichen. Die Technologie steht noch am Anfang ihrer kommerziellen Entwicklung, doch die erfolgreichen Tests unter realen Netzbedingungen sind ein wichtiger Schritt.
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