EDP trotzt sinkenden Strompreisen und Sturmschäden am Heimatmarkt. Das Management hob die Ziele für das laufende Jahr an. Die Börse reagiert mit einem leichten Kursplus auf die Nachrichten.
Im ersten Quartal sank das EBITDA um drei Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Der Nettogewinn übertraf mit 378 Millionen Euro dennoch die Markterwartungen.
Analysten hatten im Konsens lediglich mit 364 Millionen Euro gerechnet. Die Nettoverschuldung stieg parallel dazu auf 15,7 Milliarden Euro an.
Netzgeschäft und Solarprojekte stützen Ergebnis
Das Stromnetz erwies sich als verlässlicher Stabilitätsanker. In diesem Segment stieg das operative Ergebnis um neun Prozent auf 438 Millionen Euro. Neue regulatorische Rahmenbedingungen in Spanien und Portugal erlaubten dabei höhere Renditen.
Die Sparte für erneuerbare Energien wuchs ebenfalls. Währungsbereinigt legte das EBITDA dort um zehn Prozent zu. Das Unternehmen profitierte vor allem vom Ausbau der Solarkapazitäten in Nordamerika.
Management schraubt Prognose nach oben
Der Vorstand blickt nun optimistischer auf das Geschäftsjahr 2026. Die Prognose für das EBITDA steigt um fünf Prozent auf rund 5,2 Milliarden Euro. Beim Nettogewinn peilt EDP nun 1,3 Milliarden Euro an.
Langfristige Verträge sichern bereits 80 Prozent der Erträge ab. Ein Beispiel ist die Kooperation mit dem Technologiekonzern Meta. EDP liefert künftig 250 Megawatt Solarstrom an den US-Konzern.
Niedrige Spotpreise in Südeuropa belasteten zuletzt zwar das Erzeugungsgeschäft. Indes sind die portugiesischen Wasserspeicher zu 90 Prozent gefüllt. Das bietet eine solide Basis für die Wasserkraftproduktion der kommenden Monate.
Die Aktie notiert aktuell bei 4,38 Euro. Trotz eines Rückgangs von sechs Prozent im letzten Monat liegt das Plus seit Jahresbeginn bei gut neun Prozent. Mit einem RSI von unter 20 gilt das Papier technisch als überverkauft.
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