Die EFIAG Emissions- und Finanz AG hat heute die Jahresergebnisse von vier ihrer 18 Trägerbanken für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Für Anleger der im Freiverkehr in Frankfurt und Düsseldorf sowie an der SIX Swiss Exchange notierten Anleihen dürfte dabei vor allem interessant sein, wie sich die Darlehensstruktur der Emissionsgesellschaft entwickelt hat.
Trägerbanken mit unterschiedlicher Darlehensnutzung
Die Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG aus Lüterswil hat bei der EFIAG Darlehen über insgesamt 9 Millionen Franken ausstehend. Dabei entfallen 4 Millionen Franken auf die 0,375-Prozent-Emission mit Laufzeit bis Mai 2026 sowie 5 Millionen Franken auf die höher verzinste 2,650-Prozent-Anleihe, die im Juni 2028 fällig wird.
Die Sparkasse Schwyz zeigt eine ähnliche Struktur mit ebenfalls 4 Millionen Franken aus der niedrigverzinsten Emission und 6 Millionen Franken aus der Anleihe von 2023. Deutlich größer ist das Engagement der Alpha RHEINTAL Bank aus Heerbrugg: Sie hat 10 Millionen Franken aus der Mai-2026-Anleihe sowie 20 Millionen Franken aus der Juni-2028-Emission bezogen – damit ist sie bei beiden Emissionen mit 10 beziehungsweise 20 Prozent des Gesamtvolumens dabei.
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Ein Träger ohne ausstehende Darlehen
Bemerkenswert ist die Situation bei der Bank in Zuzwil AG: Hier sind per Ende 2025 keine Darlehen der EFIAG mehr ausstehend. Das Haus hat seine Refinanzierung über die Emissionsgesellschaft offenbar vollständig zurückgefahren oder abgelöst.
Das Geschäftsmodell der EFIAG ist klar definiert: Die Gesellschaft emittiert Anleihen am Schweizer Kapitalmarkt und reicht die eingeworbenen Gelder als Darlehen an ihre 18 Trägerbanken weiter. Diese inlandorientierten Institute erhalten so Zugang zu Kapitalmarktfinanzierung, den sie als kleinere Regionalbanken allein kaum hätten. Für Anleihegläubiger bedeutet das eine Diversifikation über verschiedene Schweizer Banken hinweg.
Mit den heute veröffentlichten Jahresabschlüssen dokumentiert die EFIAG transparent, wie die aus den beiden aktuell laufenden Emissionen stammenden 200 Millionen Franken auf die verschiedenen Trägerbanken verteilt sind.
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