Die Europäische Investitionsbank steigt groß in den afrikanischen Gesundheitsmarkt ein. Gemeinsam mit der International Finance Corporation hat die EIB-Gruppe 57,5 Millionen Dollar für den Alta Semper Growth Fund II zugesagt. Die feierliche Vertragsunterzeichnung fand am 13. Januar 2026 in Kairo statt – im Beisein hochrangiger Regierungsvertreter und des britischen Botschafters.
Die EIB-Gruppe steuert dabei den Löwenanteil bei: 37,5 Millionen Dollar fließen aus Luxemburg, während die IFC weitere 20 Millionen Dollar beisteuert. Für die EIB ist dies mehr als nur eine Finanzinvestition – es ist ein strategischer Schachzug im Rahmen des EU-Afrika Global Gateway Investment Package.
Warum Afrika? Warum jetzt?
Der Alta Semper Growth Fund II strebt ein Gesamtvolumen von 150 Millionen Dollar an und konzentriert sich auf Gesundheits- und Konsumgüterunternehmen in Afrika. Das Besondere: Der Fonds setzt auf Primärversorgung, Präventivmedizin und digitale Gesundheitslösungen – Bereiche, die auf dem Kontinent massiv unterentwickelt sind.
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Die ersten Investments sind bereits getätigt. MYDAWA, Ostafrikas führende digitale Gesundheitsplattform, gehört ebenso zum Portfolio wie die Allmed Group, ein Medizintechnikunternehmen mit Fokus auf Blutreinigung und Nierenversorgung. Die EIB setzt damit auf konkrete Geschäftsmodelle statt auf Luftschlösser.
Ägypten als strategischer Anker
Interessant ist die Beteiligung der ägyptischen Regierungsbehörde MSMEDA, die in den kommenden Monaten finalisiert werden soll. Ägypten positioniert sich damit als Drehscheibe für medizinische Dienstleistungen und Konsumgüter in der MENA-Region. Die Behörde unterstützt gezielt mittelständische Unternehmen – genau jene Firmen, die später tausende Arbeitsplätze schaffen sollen.
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Für die EIB passt das Investment perfekt zur globalen Gesundheitsstrategie der EU. Nach der Pandemie haben resiliente Gesundheitssysteme in Schwellenländern Priorität. Die Bank will lokale Lieferketten stärken und regionale Produktionskapazitäten aufbauen – ein direkter Gegenentwurf zur bisherigen Abhängigkeit von asiatischen Herstellern.
Rendite meets Impact
Alta Semper-CEO Afsane Jetha formulierte es klar: Das Ziel sind „widerstandsfähige, gerechte und zukunftssichere Gesundheitsökosysteme“ – bei gleichzeitig attraktiven Renditen für Investoren. Die EIB kauft diese Doppelstrategie ab. Die Erwartung: Der Fonds generiert nicht nur finanzielle Erträge, sondern fördert auch inklusives Wirtschaftswachstum und hohe ESG-Standards.
Die Partnerschaft baut auf Vertrauen auf. Die IFC war bereits Ankerinvestor im ersten Alta Semper Fund und steigt nun erneut ein. Für die EIB-Gruppe ist es ein Signal: Langfristiges, geduldiges Kapital in afrikanische Gesundheitsmärkte kann funktionieren – wenn die richtigen Partner am Tisch sitzen.
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