Die Aktie von Eli Lilly legte vorbörslich um 3,8 Prozent zu. Der Grund: Der dänische Konkurrent Novo Nordisk meldete ernüchternde Studiendaten zu seinem Hoffnungsträger CagriSema. In einer direkten Vergleichsstudie konnte das experimentelle Abnehmmedikament nicht mit Lillys Blockbuster Zepbound mithalten – ein Rückschlag für Novo, ein Triumph für Lilly.
CagriSema verfehlt Studienziel
Die Kopenhagener Aktien von Novo Nordisk brachen am Montagvormittag um mehr als 10 Prozent ein. CagriSema hatte in einer offenen Head-to-Head-Studie einen primären Endpunkt verfehlt. Das Präparat sollte nachweisen, dass es bei der Gewichtsreduktion nicht hinter Lillys Tirzepatid zurückbleibt – doch genau das gelang nicht.
Für Novo ist das ein schwerer Schlag. Das Unternehmen hatte bereits zuvor Marktanteile an Lilly und an günstigere Nachahmerprodukte von Telemedizin-Anbietern verloren. Allein im Jahr 2025 stürzten die Novo-Aktien um 49 Prozent ab. Vergangene Woche nominierte der Konzern zwei Branchenveteranen für den Vorstand – darunter Lars Rebien Sorensen als neuer Aufsichtsratsvorsitzender. Sorensen hatte das Management zuvor öffentlich kritisiert, nicht schnell genug auf die Herausforderungen im US-Markt reagiert zu haben.
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Lilly baut Vorsprung im Abnehm-Markt aus
Der globale Markt für Adipositas-Medikamente wächst rasant, doch der Wettbewerb verschärft sich. Lillys Zepbound gilt als eines der führenden Präparate. Mit den enttäuschenden CagriSema-Daten verfestigt sich Lillys Position als Marktführer. Für Anleger rücken nun Fragen nach Marktanteilen, Margen und der strategischen Ausrichtung beider Konzerne in den Vordergrund.
Während Novo Nordisk mit seinen etablierten Produkten Wegovy und Ozempic zwar weiterhin gut positioniert bleibt, zeigt die gescheiterte Studie, wie schwer es ist, Lilly in diesem lukrativen Segment zu überholen. Der Vorsprung des US-Konzerns dürfte sich weiter festigen.
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