Eli Lilly Aktie: Standardmarktbewegungen heute

Eli Lilly erwartet für 2026 kräftige Umsatzsprünge, während Konkurrent Novo Nordisk mit Problemen kämpft. Die neue Trump-Plattform eröffnet Zugang zu Millionen neuer Kunden.

Eli Lilly Aktie
Kurz & knapp:
  • Starker Umsatzausblick für 2026 im Kontrast zu Novo Nordisk
  • Neue Trump-Plattform erweitert Zugang zu GLP-1-Medikamenten
  • Aktie trotz positiver Zahlen unter kurzfristigem Druck
  • Marktturbulenzen durch günstige Alternativprodukte

Während Konkurrent Novo Nordisk diese Woche die Anleger mit einem düsteren Ausblick schockierte, liefert Eli Lilly das komplette Gegenteil. Der US-Pharmakonzern rechnet für 2026 mit kräftigen Umsatzsprüngen – ein Kontrast, der kaum deutlicher sein könnte. Die Dänen müssen sich mit sinkenden Erlösen und Preisdruck im Heimatmarkt herumschlagen. Lilly dagegen zeigt sich in Bestform.

Der Optimismus kommt nicht von ungefähr. Am Donnerstag präsentierte US-Präsident Donald Trump die neue Website TrumpRx.gov, die Amerikanern vergünstigte Medikamente zugänglich machen soll. Mit an Bord: Die gefragten GLP-1-Abnehmpräparate von Eli Lilly und Novo Nordisk. Für durchschnittlich 149 bis 350 Dollar pro Monat sollen die Mittel verfügbar sein – ein Bruchteil der bisherigen Preise für Selbstzahler.

Trump als Türöffner

Die Plattform, betrieben mit Unterstützung von GoodRx, verkauft die Medikamente zwar nicht direkt, leitet Patienten aber zu entsprechenden Anbietern weiter. Für Eli Lilly bedeutet das vor allem eines: Zugang zu Millionen potenzieller Kunden, die sich die teuren Präparate bisher nicht leisten konnten. Dass dabei auch Konkurrent Novo profitiert, wird in Indianapolis mit einem Schulterzucken quittiert. Denn während Novo aktuell mit Problemen kämpft, läuft es bei Lilly rund.

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Insgesamt 16 Pharmariesen haben mit der Trump-Administration sogenannte Most-Favored-Nation-Deals geschlossen. Im Gegenzug für Preissenkungen im Medicaid-Programm und für Selbstzahler bleiben sie von US-Zöllen verschont. Neben den Diabetesmitteln gehören auch Merck’s Januvia, GSK’s Asthma-Inhaler Advair oder Amgens Cholesterin-Senker Repatha zum Portfolio der neuen Plattform.

Anleger zeigen Nervosität

Trotz des positiven Ausblicks musste auch die Eli Lilly-Aktie diese Woche Federn lassen. Der Grund: Die Online-Telemedizin-Firma Hims & Hers brachte am Donnerstag eine selbst zusammengestellte Version der Wegovy-Pille für nur 49 Dollar auf den Markt. Die sogenannte Compounding-Praxis, bei der Apotheken Wirkstoffe selbst mischen, bewegt sich in einer regulatorischen Grauzone und bringt Unsicherheit in den boomenden Adipositas-Markt.

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In der Woche bis zum 4. Februar flossen zwar weiterhin 5,58 Milliarden Dollar in US-Aktienfonds, doch das bedeutete einen Rückgang von 48 Prozent gegenüber der Vorwoche. Während Technologiewerte unter Druck gerieten, boten starke Zahlen von Eli Lilly und Super Micro Computer immerhin etwas Unterstützung. Der Pharmasektor bleibt damit trotz kurzfristiger Turbulenzen ein Stabilitätsanker für viele Portfolios.

Die FDA hat bereits angekündigt, gegen illegale Kopien vorgehen zu wollen. Novo Nordisk kündigte rechtliche Schritte an. Für Eli Lilly dürfte das Problem überschaubarer sein – der Konzern startet mit deutlich mehr Schwung ins Jahr als der dänische Rivale.

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