Die Aktie von Endesa hat am Dienstag einen beeindruckenden Sprung hingelegt und ein neues Allzeithoch markiert. Das Papier des spanischen Energieversorgers legte um 7,09 Prozent auf 34,28 Euro zu – der stärkste Anstieg im IBEX 35. Treiber der Rally sind die heute vorgelegten Jahreszahlen für 2025 sowie ein aufgestockter Investitionsplan, der bei Anlegern gut ankommt.
Gewinn steigt um 18 Prozent
Endesa hat für 2025 einen bereinigten Nettogewinn von 2,35 Milliarden Euro ausgewiesen – ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch das EBITDA kletterte um neun Prozent auf 5,76 Milliarden Euro. Beide Kennzahlen übertrafen die eigenen Zielvorgaben des Unternehmens deutlich. Die operative Entwicklung profitierte von einer stabilen Nachfrage und effizienten Kostenstrukturen.
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Für 2026 peilt das Management einen bereinigten Gewinn zwischen 2,3 und 2,4 Milliarden Euro an, beim EBITDA werden 5,8 bis 6,1 Milliarden Euro erwartet. Bis 2028 soll das EBITDA weiter auf 6,2 bis 6,5 Milliarden Euro wachsen, der Nettogewinn auf 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro. Die Dividende wird entsprechend steigen – die Ausschüttungsquote bleibt bei mindestens 70 Prozent des bereinigten Gewinns. Für das abgelaufene Jahr schlägt der Vorstand eine Erhöhung um 20 Prozent auf 1,58 Euro je Aktie vor.
Schwerpunkt auf Netzausbau
Parallel zu den Zahlen stellte Endesa einen neuen Investitionsplan für die Jahre 2026 bis 2028 vor. Das Volumen wurde um zehn Prozent auf 10,6 Milliarden Euro aufgestockt. Auffällig ist die Verschiebung der Prioritäten: Mehr als die Hälfte der Mittel – nämlich 5,5 Milliarden Euro – fließen in den Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze. Das sind 40 Prozent mehr als im vorherigen Plan und eine klare Reaktion auf die zunehmende Netzauslastung.
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Im Gegenzug werden die Ausgaben für erneuerbare Energien um rund 20 Prozent auf etwa drei Milliarden Euro reduziert. Das Unternehmen setzt künftig verstärkt auf Wind- und Speicherprojekte statt auf einen breiten Ausbau. Weitere 900 Millionen Euro sind für das Strom- und Gasgeschäft im Endkundenbereich vorgesehen. Die strategische Neuausrichtung zeigt: Endesa will zunächst die Infrastruktur stärken, bevor weiter in Erzeugungskapazitäten investiert wird.
Während der IBEX 35 insgesamt um 0,54 Prozent nachgab, gehörte Endesa neben Acciona und ACS zu den wenigen Gewinnern des Handelstages. Die positive Resonanz auf die Zahlen und den Investitionsplan dürfte dem Titel auch in den kommenden Wochen Rückenwind geben.
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