Unerwünschte Werbeanrufe belasten die Stimmung bei Enel. Die italienische Datenschutzbehörde hat gegen die Konzerntochter Enel Energia ein Bußgeld verhängt, da Kunden trotz ausdrücklichen Widerspruchs kontaktiert wurden. Nun muss der Energieversorger nicht nur zahlen, sondern auch seine gesamte Datenverarbeitung in der Vertriebskette korrigieren.
Verstöße gegen die DSGVO
Die italienische Aufsichtsbehörde reagierte mit der Strafe in Höhe von 563.052 Euro auf formelle Beschwerden von Verbrauchern. Enel Energia hatte potenzielle Kunden wiederholt mit kommerziellen Angeboten kontaktiert, obwohl diese der Nutzung ihrer Daten für Telemarketing-Zwecke widersprochen hatten. Den Ermittlern zufolge fehlte für diese Praktiken die notwendige Rechtsgrundlage gemäß der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Das Unternehmen ist nun verpflichtet, technische und organisatorische Korrekturmaßnahmen umzusetzen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Entscheidung der Kunden gegen Werbekontakte künftig systemseitig respektiert wird.
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Strategische Ziele im Fokus
An der Börse reagierte die Aktie am Freitag mit einem Minus von 1,96 Prozent und schloss bei 9,05 Euro. Damit vergrößert sich der Abstand zum 52-Wochen-Hoch, das Ende Februar noch bei 10,19 Euro lag. Trotz des regulatorischen Ärgers bleibt das fundamentale Bild des Versorgers stabil. Analysten rechnen weiterhin mit einem jährlichen Gewinnwachstum pro Aktie von fünf bis sechs Prozent.
Der Konzern konzentriert sich strategisch auf den massiven Ausbau der Stromnetze und die Erweiterung der Kapazitäten für erneuerbare Energien auf rund 15 Gigawatt. Diese Investitionen bilden das Rückgrat für die langfristige Wachstumsfantasie der Anleger.
Für die Aktionäre steht kurzfristig vor allem die angekündigte Kapitaldisziplin im Vordergrund. Enel plant weiterhin, über 3,5 Milliarden Euro in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an die Investoren auszuschütten. Die konsequente Umsetzung der Kapazitätserweiterung bei den erneuerbaren Energien wird in den kommenden Monaten der entscheidende Faktor sein, um die angestrebten Gewinnziele zu untermauern.
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