Energean bereitet den Vorstoß in griechische Gewässer vor. Gemeinsam mit ExxonMobil startet das Unternehmen die erste Tiefsee-Exploration vor der Küste Griechenlands seit fast vier Jahrzehnten. Das Ziel ist die „Asopos“-Struktur im Ionischen Meer.
Drei Partner, ein Ziel
Der Vertrag für die Bohrungen im sogenannten „Block 2“ ist unterzeichnet. ExxonMobil führt das Konsortium als Operator mit einem Anteil von 60 Prozent an. Energean hält 30 Prozent, während Helleniq Energy die restlichen 10 Prozent kontrolliert. Für die technische Umsetzung haben die Partner bereits den Dienstleister Stena Drilling beauftragt.
An der Börse herrscht derweil Skepsis. Mit einem Schlusskurs von 9,55 Euro notiert die Aktie nur noch knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 9,29 Euro. Seit Beginn des Jahres verlor das Papier bereits 10,2 Prozent an Wert. Parallel dazu belasten geopolitische Spannungen und die Volatilität am Ölmarkt die Stimmung im gesamten Energiesektor.
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Hohe Erwartungen, geringe Chancen
Die technischen Hürden für das Vorhaben sind beachtlich. Die Bohrer sollen bis in eine Tiefe von 4.000 Metern vordringen, um dort auf Gas- oder Ölvorkommen zu stoßen. Trotz der geologischen Hinweise bleibt das Projekt ein Wagnis. Das Konsortium beziffert die Wahrscheinlichkeit für einen wirtschaftlich nutzbaren Fund auf lediglich 15 bis 18 Prozent.
Für Energean markiert der Schritt einen langfristigen Versuch, das eigene Ressourcen-Portfolio in der Mittelmeerregion zu erweitern. In einem Marktumfeld, das von schwankenden Fördermengen und Infrastruktur-Herausforderungen geprägt ist, dient das Projekt in Block 2 als Gradmesser für künftige Produktionskapazitäten.
Die Vorbereitungen laufen nun an. Der offizielle Startschuss für die Bohrungen fällt im Februar 2027.
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