Energiekontor Aktie: Wachstumskurs bestätigt

Energiekontor treibt den Ausbau seines Eigenbestands mit dem Windprojekt Donstorf voran und setzt parallel sein Aktienrückkaufprogramm fort. Das Unternehmen peilt eine Kapazitätssteigerung auf über 680 Megawatt an.

Energiekontor Aktie
Kurz & knapp:
  • Financial Close für Windpark-Projekt Donstorf erreicht
  • Eigenbestand soll auf über 680 Megawatt ausgebaut werden
  • Aktienrückkaufprogramm wird konsequent fortgesetzt
  • Neun Projekte mit über 230 MW aktuell im Bau

Energiekontor setzt seinen Ausbau des Eigenbestands konsequent fort. Heute gab das Unternehmen bekannt, dass das Repowering-Windprojekt Donstorf den Financial Close erreicht hat — ein klares Signal, dass die Bremer ihr Wachstumstempo nicht drosseln.

Vier Turbinen für Niedersachsen

Am Standort Eydelstedt im Landkreis Diepholz entstehen vier Vestas-Anlagen vom Typ V172, jede mit 7,2 Megawatt Nennleistung. Zusammen kommen sie auf knapp 29 Megawatt. Mit einer Nabenhöhe von 175 Metern und einem Rotordurchmesser von 172 Metern gehören diese Anlagen zur Leistungsspitze aktueller Windtechnik.

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Ab dem ersten vollen Betriebsjahr soll der Park rund 74 Gigawattstunden Strom erzeugen — genug für rechnerisch mehr als 22.000 Haushalte und eine jährliche CO2-Einsparung von rund 56.000 Tonnen. Der Weg dorthin war geebnet worden, als Energiekontor im November 2025 erfolgreich an der EEG-Ausschreibung der Bundesnetzagentur teilnahm. Die geplante Inbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen.

Eigenbestand soll auf 680 Megawatt wachsen

Donstorf ist kein Einzelprojekt, sondern Teil einer breiter angelegten Expansion. Insgesamt befinden sich derzeit neun Vorhaben mit mehr als 230 Megawatt im Bau, die sukzessive in den Eigenbestand überführt werden sollen. Für 2026 sind drei weitere Wind- und Solarparks mit zusammen über 120 Megawatt geplant — darunter zwei Solaranlagen in Mecklenburg-Vorpommern mit PPAs sowie eine Windenergieanlage im Landkreis Verden.

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Parks mit rund 85 Megawatt sollen 2027 fertiggestellt werden. In der Summe peilt Energiekontor einen Eigenbestand von mehr als 680 Megawatt an — gegenüber dem aktuellen Niveau von rund 450 Megawatt ein erheblicher Sprung. Vorstandschef Peter Szabo betont dabei, dass der wachsende Eigenbestand planbare Erträge liefert und die unternehmerische Widerstandsfähigkeit in einem regulatorisch unsicheren Umfeld stärkt.

Aktienrückkauf läuft weiter

Parallel dazu setzt Energiekontor sein im Juli 2025 gestartetes Aktienrückkaufprogramm fort. In der Woche vom 9. bis 13. März 2026 erwarb das Unternehmen 1.350 eigene Aktien zu Durchschnittskursen zwischen rund 37 und 39 Euro. Seit Programmbeginn wurden damit insgesamt 42.969 Aktien zurückgekauft. Ein kontinuierliches Signal des Vertrauens in die eigene Bewertung — auch wenn das Volumen einzelner Tranchen überschaubar bleibt.

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