Der Iran-Krieg hat die globalen Energiemärkte erschüttert — und bringt Kernkraft zurück auf die politische Agenda. Für Energy Fuels kommt dieser Moment zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen gleich mehrere strategische Weichen stellt.
Ölkrise befeuert Nachfrage nach Uran
Seit den US-israelischen Angriffen auf den Iran Ende Februar ist der Ölpreis massiv gestiegen. Brent-Rohöl legte im März um mehr als 60 Prozent zu — der stärkste Monatsanstieg seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1980er-Jahren. Der Chef der Internationalen Energieagentur bezeichnete die Lage als „größte globale Energiesicherheitskrise der Geschichte“.
Analysten sehen in der Krise drei zentrale Treiber für eine Renaissance der Kernkraft: geopolitische Instabilität, der enorme Energiebedarf von KI-Rechenzentren und wachsende Nachfrage aus Schwellenländern. Länder, die ihre Energieversorgung unabhängiger gestalten wollen, rücken Kernkraft zunehmend ins Zentrum ihrer Planungen.
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Auch das US-Verteidigungsministerium hat Präsident Trump einem Bericht des Wall Street Journal zufolge einen Plan vorgelegt, der den Einsatz von Bodentruppen im Iran vorsieht, um rund 450 Kilogramm hochangereichertes Uran aus beschädigten Atomanlagen zu sichern. Trump hat den Plan noch nicht genehmigt, prüft ihn aber ernsthaft. Die Debatte verdeutlicht, wie dringlich westliche Regierungen den Aufbau eigener Uranlieferketten betreiben.
Solide Basis, voller Terminkalender
Energy Fuels tritt in diese Phase mit einem Arbeitskapital von mehr als 927 Millionen US-Dollar ein. Hinzu kommt eine abgeschlossene Wandelanleihe über 700 Millionen Dollar. Für 2026 plant das Unternehmen, 2 bis 2,5 Millionen Pfund Uran abzubauen und 1,5 bis 2 Millionen Pfund am Markt zu verkaufen — gestützt durch sechs Langzeitverträge mit US-Versorgern bis 2032.
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Am 15. April übernimmt Ross Bhappu offiziell die Rolle des CEO. Bhappu bringt mehr als 35 Jahre Erfahrung im Bergbausektor mit, darunter fast 25 Jahre bei Resource Capital Funds. Gründer Mark Chalmers bleibt dem Unternehmen zwei Jahre als Berater erhalten.
Mehrere Katalysatoren in kurzer Folge
Bhappu erbt eine ambitionierte Agenda. Die geplante Übernahme des australischen Unternehmens Australian Strategic Materials (ASM) soll Energy Fuels zum größten integrierten Seltene-Erden-Produzenten außerhalb Chinas machen — von der Mine bis zum Endprodukt. Die Aktionäre sollen Ende Mai oder Anfang Juni über den Deal abstimmen, der Abschluss ist für Ende Juni 2026 geplant, vorbehaltlich mehrerer Genehmigungen in Australien und den USA.
Die Quartalsergebnisse für Q1 folgen am 7. Mai. Kommerzieller Produktionsstart für schwere Seltene-Erden-Oxide in White Mesa ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Für das Unternehmen treffen struktureller Rückenwind und operative Meilensteine in einem ungewöhnlich engen Zeitfenster zusammen.
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