Eni hat gestern die Gasproduktion im Maha-Feld vor Indonesien aufgenommen. Nach Unternehmensangaben kann das Feld täglich 250 Millionen Standardkubikfuß Gas fördern. Damit erreicht die gemeinsame Produktion der schwimmenden Produktionsanlage Jangkrik und des South Hub ein Plateau von 750 Millionen Standardkubikfuß pro Tag.

Weitere Förderprojekte nehmen Gestalt an

Auch in Venezuela hat Eni den Betrieb eines Förderprojekts wieder aufgenommen. Am Mittwoch meldete das Unternehmen den Neustart im Schwerölfeld Junín-5, dessen alleiniger Betreiber Eni ist. Die erste Phase zielt darauf, die Produktion bis 2028 auf 200.000 Barrel täglich zu steigern.

Beim Gasprojekt Cronos vor Zypern begann am Montag die Ausführungsphase. Dafür unterzeichnete Eni die wesentlichen Verträge für Planung, Beschaffung, Bau und Bohrarbeiten. Das Unternehmen betreibt den Block mit einem Anteil von 50 Prozent gemeinsam mit TotalEnergies.

Der Produktionsbeginn von Cronos wird im ersten Halbjahr 2028 erwartet. Geplant ist eine Förderung von rund 500 Millionen Standardkubikfuß Gas pro Tag.

Höhere Produktionsprognose für das Gesamtjahr

Mit den am 23. Oktober veröffentlichten Geschäftszahlen hob Eni die Prognose für das Produktionswachstum im Gesamtjahr 2026 auf 6 bis 7 Prozent an. Im dritten Quartal 2026 stieg die zugrunde liegende Produktion im Bereich Exploration und Förderung um 7 Prozent auf 1,83 Millionen Barrel Öläquivalent täglich.

Der bereinigte Nettogewinn hat sich im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr auf 2,8 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Zugleich erhöhte Eni seine Cashflow-Prognose für das Gesamtjahr auf 16,5 Milliarden Euro.

Für Dezember kündigte das Unternehmen außerdem eine außerordentliche Dividende von 0,46 Euro je Aktie an. Das dafür vorgesehene Gesamtvolumen bezifferte Eni auf etwa 1,3 Milliarden Euro.