Die EPH Group AG greift nach frischem Geld. Am 28. Januar 2026 verkündete der Vorstand eine Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital – Zielvolumen: ein niedriger zweistelliger Millionen-Euro-Betrag. Die bestehenden Aktionäre sollen ihr Bezugsrecht behalten. Was treibt das Wiener Unternehmen zu diesem Schritt?
Tourismus-Boom als Kurstreiber?
EPH will sich im europäischen Tourismussektor breiter aufstellen. Besonders Österreich und Deutschland stehen im Fokus. Dort herrscht laut Vorstand Alexander Lühr eine „anhaltend hohe Nachfrage nach touristischen Immobilien in erstklassigen Lagen“ – während das Angebot knapp bleibt. Ein klassisches Ungleichgewicht, das Renditechancen verspricht.
„Der Tourismusmarkt befindet sich in einer Phase strukturellen Wachstums“, so Lühr. Top-Lagen würden sowohl bei Investoren als auch Betreibern an Gewicht gewinnen. Mit dem frischen Kapital will EPH gezielt zuschlagen und strategische Partnerschaften schmieden, um sich Zugang zu attraktiven Projekten zu sichern.
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Timing und Risiken
Die Kapitalerhöhung soll im zweiten Quartal 2026 über die Bühne gehen – unter Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrats und der Billigung durch die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) sowie die deutsche BaFin. Ein gebilligter Kapitalmarktprospekt ist Pflicht. Erst dann darf öffentlich gezeichnet werden.
Der genaue Zeitplan hängt vom Marktumfeld ab. Das ist der Knackpunkt: Schwankende Kapitalmärkte könnten die Konditionen verschlechtern oder das Timing erschweren. Anleger sollten im Hinterkopf behalten, dass die Durchführung noch nicht in trockenen Tüchern ist.
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Was bedeutet das für Aktionäre?
Für bestehende Anteilseigner bleibt das Bezugsrecht vorerst gewahrt – ein positives Signal. Die Verwässerung durch neue Aktien wird zumindest abgemildert. Gleichzeitig stellt sich die Frage: Reicht die angepeilte Summe, um die ehrgeizigen Tourismus-Pläne wirklich voranzutreiben? EPH ist erst seit Mitte November 2025 an der Börse. Der Schritt zur Kapitalerhöhung erfolgt also schnell nach dem Debüt.
Die Aktie (ISIN: DE000A3L7AM8) notiert im Freiverkehr in Frankfurt und Stuttgart sowie in Paris und Wien. Ob der Markt die Kapitalspritze als Wachstumssignal oder als Finanzierungslücke wertet, wird sich zeigen. Entscheidend bleibt, ob EPH die versprochenen Top-Lagen tatsächlich sichern kann – und zu welchem Preis.
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