Die schwedische Beteiligungsgesellschaft hat am Wochenende gleich drei Transaktionen verkündet – und zeigt damit die ganze Bandbreite ihres Geschäftsmodells. Doch was bedeutet das konkret für den Aktienkurs?
Am 12. Januar 2026 meldete EQT binnen weniger Stunden drei separate Deals: einen Exit, eine Neuinvestition und einen Immobilienkauf. Selten lässt sich die Dynamik einer Private-Equity-Firma so komprimiert beobachten.
Vivasure-Exit bringt Millionen in die Kasse
Der erste Coup: EQT Life Sciences steigt bei Vivasure Medical aus. Das irische MedTech-Unternehmen wird für 100 Millionen Euro an Haemonetics (NYSE: HAE) verkauft – mit möglichen weiteren 85 Millionen Euro bei Erreichen bestimmter Meilensteine. EQT war seit 2016 an Bord und begleitete Vivasure durch klinische Studien bis zur Marktzulassung. 2025 erhielt das Unternehmen die CE-Zertifizierung in Europa für sein PerQseal Elite System, das große Zugangsstellen in Arterien und Venen verschließt.
Der LSP Health Economics Fund hält zwar nur eine Minderheitsbeteiligung, doch nach neun Jahren dürfte die Rendite beachtlich ausfallen. Ein klassischer Exit nach erfolgreicher Produktreife – genau das Geschäftsmodell, für das EQT bekannt ist.
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Frisches Kapital für Asthma-Therapie
Gleichzeitig investiert EQT Life Sciences 103 Millionen US-Dollar in Kinaset Therapeutics. Das Bostoner Biotech-Unternehmen entwickelt Frevecitinib, einen inhalierbaren JAK-Inhibitor gegen schweres Asthma. Die Besonderheit: Anders als die meisten Biologika soll das Medikament auch bei Patienten ohne eosinophile Entzündung wirken – einer bislang schwer zu behandelnden Patientengruppe.
Die Finanzierungsrunde wird von RA Capital Management und Forge Life Science Partners angeführt. EQT steigt gemeinsam mit namhaften Co-Investoren wie Vivo, Schroders und Pictet ein. Daniela Begolo von EQT Life Sciences zieht in den Vorstand ein. Das Kapital fließt in Phase-2-Studien – ein typisches Risikoprofil für Biotech-Investments, aber mit potenziell hoher Rendite bei Erfolg.
Italienische Logistik im Visier
Der dritte Deal: EQT Real Estate kauft ein Portfolio aus vier Logistikimmobilien in Norditalien – Gesamtfläche rund 107.000 Quadratmeter in den Ballungsräumen Mailand, Bologna und Verona. Die Objekte sind vollständig vermietet, technisch auf Grade-A-Niveau und über die Autobahnen A1, A4 und A22 bestens angebunden.
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Italien gilt als einer der engsten Logistikmärkte Europas. Die Nachfrage nach modernen, nachhaltig zertifizierten Lagerhallen übersteigt das Angebot deutlich. Greg Vinson von EQT Real Estate spricht von „langfristiger Mietstabilität“ und „signifikanten Wertsteigerungsmöglichkeiten“ – Formulierungen, die auf aktives Asset Management und mögliche Neuvermietungen zu höheren Konditionen hindeuten.
Was bleibt unterm Strich?
Drei Deals an einem Tag – das ist kein Zufall, sondern strategische Kommunikation. EQT demonstriert Aktivität über alle Sparten hinweg: Life Sciences mit Exit und Neuinvestition, Real Estate mit einer Core-Plus-Akquisition. Für Anleger ist das ein Signal: Die Pipeline läuft, Exits werden realisiert, neues Kapital wird in aussichtsreiche Assets gesteckt.
Bleibt die Frage, wie sich die Exits auf die Bewertung der einzelnen Fonds auswirken – und wann die nächsten größeren Transaktionen folgen. Die Taktung spricht für sich.
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