Equinor hat am Freitag die behördliche Zustimmung zur vorübergehenden Nutzung der Wohnquartiere auf Sleipner B erhalten. Die norwegische Aufsichtsbehörde für die Meeresindustrie erteilte die Freigabe für die Nutzung während der Umbauarbeiten auf der Plattform.
Arbeiten an den Plattformen
Auf Visund hatte Equinor die Produktion nach einem Brand in einem elektrischen System eingestellt. Nach Angaben des Unternehmens waren Reparaturen erforderlich, berichtete Reuters. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme blieb dem Bericht zufolge ungewiss. Betroffen ist die Förderung von Öl und Gas auf der Plattform.
Die Genehmigung für Sleipner B betrifft dagegen ausdrücklich die zeitweilige Nutzung der Unterkünfte während des Umbaus.
Produktionsausblick und Explorationsprojekte
Vor rund zwei Wochen hatte Equinor seine Prognose für das Produktionswachstum 2026 von zuvor 3% auf etwa 4% angehoben. Für das dritte Quartal 2026 meldete das Unternehmen ein bereinigtes operatives Ergebnis von 12,35 Milliarden USD.
Ebenfalls vor rund zwei Wochen deutete eine Bewertungsbohrung beim Fund Afrodite auf förderbare Gas- und Kondensatmengen von 77–180 Millionen Barrel Öläquivalent hin. Medienberichten zufolge lag die Schätzung damit bei mehr als dem Doppelten des vorherigen Werts. Equinor prüft eine Unterwassererschließung mit Anbindung an Kvitebjørn.
Für die Offshore-Lizenzen AUS 105 und AUS 106 im argentinischen Austral-Becken beschlossen Equinor und seine Partner den Eintritt in die zweite Explorationsperiode. Explorationsbohrungen sind für 2028–2029 geplant, stehen aber unter dem Vorbehalt von Genehmigungen und regulatorischen Verfahren.
Daneben meldete Equinor in einer Pflichtmitteilung Käufe eigener Aktien im Rahmen der vierten Rückkauftranche 2026. Die gemeldeten Käufe umfassten rund 265.000 Aktien zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 441,0372 NOK je Aktie.
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