Equinor hat am Mittwoch seine Sicherheitsbilanz für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Nach Unternehmensangaben gab es weder Vorfälle mit Potenzial für einen schweren Unfall noch schwerwiegende Zwischenfälle bei der Bohrlochkontrolle. Die Aktie stieg am Freitag um 5,4%.

Die Häufigkeit schwerwiegender Zwischenfälle bezifferte Equinor auf 0,26 je Million geleisteter Arbeitsstunden. Diese Kennzahl ergänzt die Angaben zu den beiden gesondert ausgewiesenen Kategorien Unfallpotenzial und Bohrlochkontrolle.

Quartalszahlen am 28. Oktober

Am 28. Oktober will Equinor die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlichen. Das Unternehmen hat dazu eine Pressekonferenz und eine Analystenkonferenz angekündigt. Letztere ist von 10:30 bis 11:30 Uhr UTC angesetzt.

Für das Handelsgeschäft hatte Equinor vor gut drei Wochen ein Ergebnis oberhalb der Prognose von USD 400 Millionen in Aussicht gestellt. Medienberichten zufolge verwies das Unternehmen dabei auf ungewöhnlich starke europäische Raffineriemargen und eine Optimierung des Handels mit Flüssigerdgas. Die Aussage betrifft das erwartete Ergebnis des Marketingbereichs.

Zum Marktumfeld berichtete Reuters am Freitag über steigende Ölpreise angesichts befürchteter Lieferunterbrechungen im Nahen Osten. Der Energiesektor des S&P 500 legte demnach um 2,5% zu.

Planungsschritt für das Wisting-Projekt

Beim Wisting-Projekt hat die Partnerschaft Aibel mit einer Studie zur technischen Vorplanung und Auslegung der Aufbauten des Produktionsschiffs beauftragt. Der Auftrag betrifft damit die Planung der Anlagen auf dem Schiff.

Die Partnerschaft plant, gegen Ende 2026 darüber zu beraten, ob sie das Projekt weiter vorantreiben will. Eine Investitionsentscheidung ist für Ende 2027 vorgesehen. Damit liegen der geplante nächste Beratungsschritt und die vorgesehene Investitionsentscheidung zeitlich auseinander.