Der schwedische Netzwerkausrüster legt kräftig nach: 15 Milliarden Schwedische Kronen sollen in ein Aktienrückkaufprogramm fließen, die Dividende steigt auf 3,00 Kronen je Aktie. Das Unternehmen präsentierte am 23. Januar 2026 Zahlen, die zeigen: Die Strategie der vergangenen Jahre trägt Früchte.
Die Cashposition schwoll auf beachtliche 61,2 Milliarden Kronen an – ein Anstieg um über 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zusammen mit der Ausschüttung ergibt sich für 2025 eine Gesamtrückführung an die Anteilseigner von 25 Milliarden Kronen. Das Rückkaufprogramm soll nach der Hauptversammlung 2026 starten und bis zur Jahresversammlung 2027 laufen.
Neun Quartale Margenwachstum in Folge
Das vierte Quartal brachte ein organisches Umsatzplus von 6 Prozent, während die bereinigte EBITA-Marge auf 18,3 Prozent kletterte – nach 14,1 Prozent im Vorjahresquartal. Bereits zum neunten Mal in Folge verbesserte sich die Profitabilität im Jahresvergleich. Der ausgewiesene Umsatz sank zwar währungsbedingt um 5 Prozent auf 69,3 Milliarden Kronen, doch operativ lief es rund.
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Für das Gesamtjahr 2025 erreichte die bereinigte EBITA 42,9 Milliarden Kronen bei einer Marge von 18,1 Prozent – ein gewaltiger Sprung gegenüber 11 Prozent im Jahr 2024. Der Free Cashflow vor M&A betrug 26,8 Milliarden Kronen, was einer Cash-Conversion von 11,3 Prozent entspricht.
Cloud-Sparte im Höhenflug
Besonders stark entwickelte sich das Segment Cloud Software and Services: Mit einem organischen Wachstum von 12 Prozent im vierten Quartal schoss die bereinigte Bruttomarge auf 44,3 Prozent nach oben – im Vorjahr waren es noch 39 Prozent. Verantwortlich: ein höherer Anteil an Softwareverkäufen und bessere Lieferperformance.
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Die Netzwerksparte verzeichnete organisch 4 Prozent Zuwachs, trotz eines berichteten Rückgangs auf 44,2 Milliarden Kronen. Wachstumstreiber waren Europa, Naher Osten, Afrika sowie Südostasien und Indien. Die Bruttomarge kletterte hier auf 49,6 Prozent.
Flacher Markt voraus – doch Chancen bleiben
CEO Börje Ekholm rechnet für 2026 mit einem stagnierenden RAN-Markt (Radio Access Network). Wachstumspotenzial sieht er dagegen in den Bereichen Mission Critical und Enterprise – genau dort, wo Ericsson stark positioniert ist. Die Investitionen in den Verteidigungssektor sollen 2026 hochgefahren werden, während gleichzeitig die Kostenbasis weiter optimiert wird.
Die Restrukturierungskosten bleiben auf erhöhtem Niveau. Die Belegschaft schrumpfte binnen Jahresfrist von 94.236 auf 88.826 Mitarbeiter. Trotz des herausfordernden Marktumfelds zeigt sich: Die Effizienzsteigerungen der vergangenen Jahre zahlen sich aus – in harten Zahlen und nun auch in Form massiver Rückflüsse an die Aktionäre.
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