Der Brillenriese EssilorLuxottica lässt die klassische Optik hinter sich. Auf der jüngsten Hauptversammlung zeichneten die Verantwortlichen das Bild eines Unternehmens, das Hardware konsequent mit künstlicher Intelligenz verschmilzt. Die Strategie scheint aufzugehen: Das Wachstum bleibt zweistellig.
KI-Brillen befeuern den Umsatz
Im ersten Quartal 2026 kletterte der konsolidierte Umsatz währungsbereinigt um 10,8 Prozent auf rund 7,1 Milliarden Euro. Damit verzeichnet der Konzern das dritte Quartal in Folge ein deutliches Plus. Maßgeblichen Anteil daran haben die smarten Brillenmodelle „Ray-Ban Meta“ und „Oakley Meta“.
Allein im vergangenen Jahr verkaufte das Unternehmen mehr als sieben Millionen Einheiten dieser KI-gestützten Wearables. Besonders in Nordamerika ist die Nachfrage hoch, was dort zu einem Umsatzsprung von 12,5 Prozent führte. Um den Bedarf zu decken, beschleunigt das Management den Ausbau der Produktionskapazitäten für die technologisch aufgerüsteten Fassungen.
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Vertikale Integration und Expansion
Parallel zur Produktoffensive stärkt EssilorLuxottica seine industrielle Basis. Mit der Übernahme des italienischen Spezialisten Faro holt sich der Konzern Expertise für hochpräzise CNC-Maschinen ins Haus. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Fertigung von Rahmen und Gläsern durch eigene Hard- und Software weiter zu automatisieren.
Indes treibt das Unternehmen seine globale Präsenz voran. Durch den Zukauf von fast 2.000 Filialen der Kette Top Charoen in Thailand wurde das Einzelhandelsnetz massiv erweitert. Im Bereich der Hörgeräte-Technik setzt der Konzern derweil auf Eigenentwicklungen wie die „Nuance Audio“-Brille, statt sich an externen Spezialisten zu beteiligen.
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Höhere Dividende für Aktionäre
Die Anteilseigner stimmten Ende April einer Anhebung der Dividende auf 4,00 Euro je Aktie zu. Dies unterstreicht die Zuversicht des Vorstands in die künftige Cashflow-Generierung. Aktionäre können zudem wählen, ob sie die Ausschüttung in bar oder in Form neuer Aktien erhalten möchten.
Der Bezugspreis für die neuen Anteile wurde auf 175,06 Euro festgelegt. Die Aktie beendete den Handel im April bei 178,45 Euro. Im Mai folgt der Ex-Tag, bevor im Juni die Auszahlung oder die Lieferung der jungen Aktien erfolgt.
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