Der französisch-italienische Brillenkonzern EssilorLuxottica hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem überraschend starken Umsatzplus abgeschlossen. Der Konzern mit Marken wie Ray-Ban und Oakley steigerte seinen Umsatz um 7,5 Prozent auf 28,49 Milliarden Euro – deutlich mehr als Analysten erwartet hatten. Haupttreiber war der anhaltende Hype um die Smartbrille Ray-Ban Meta, die in Zusammenarbeit mit dem Tech-Konzern entwickelt wurde.
Besonders beeindruckend fiel das vierte Quartal aus: Hier legte der Umsatz um satte 18,4 Prozent zu. Alle drei großen Regionen – Nordamerika, Europa/Naher Osten/Afrika sowie Asien-Pazifik – wuchsen zweistellig. Die kanadische Bank RBC zeigte sich entsprechend zufrieden und bestätigte ihre „Outperform“-Einstufung mit einem Kursziel von 320 Euro. An der Börse honorierte das die Anleger: Die Hinterlegungsscheine der Aktie sprangen im New Yorker Handel um fast zehn Prozent nach oben.
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Gewinn trotz Margendruck
Unter dem Strich verdiente der Weltmarktführer für Brillen, Sonnenbrillen und Kontaktlinsen 3,16 Milliarden Euro – ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber 2024. Allerdings geriet die operative Marge unter Druck: Sie sank um 70 Basispunkte auf 16,0 Prozent. Verantwortlich dafür waren vor allem US-Zölle und die hohen Investitionen in die KI-Brillen-Technologie.
Das operative Ergebnis fiel mit 4,46 Milliarden Euro nahezu im Rahmen der Erwartungen aus, wie RBC-Analyst Piral Dadhania in seiner Einschätzung festhielt. Der Konzern musste also Gegenwind bei den Bruttomargen verkraften, konnte dies aber durch das starke Umsatzwachstum kompensieren.
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Transformation zum Medtech-Konzern
CEO Francesco Milleri und Deputy CEO Paul du Saillant zeigten sich trotz des unsicheren makroökonomischen Umfelds zuversichtlich. Der Konzern erreichte Rekordgewinne, während gleichzeitig kräftig in die Innovationsagenda investiert wurde. Die Dividende soll auf 4,00 Euro je Aktie steigen und am 3. Juni ausgezahlt werden.
Für die kommenden fünf Jahre stellt das Management ein solides Umsatzwachstum in Aussicht, wobei der bereinigte operative Gewinn auf konstanter Währungsbasis im Gleichschritt mitziehen soll. Der Fokus liegt dabei klar auf der Transformation zum Medtech-Unternehmen – ein Wandel, den die Smartbrillen-Offensive bereits eindrucksvoll eingeleitet hat.
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