Der schwedische Hygiene- und Gesundheitskonzern schloss das vierte Quartal 2025 mit einem zwiespältigen Ergebnis ab. Während die Umsätze zurückgingen, kletterte die Profitabilität auf ein beachtliches Niveau. Die Aktie steht damit vor einer entscheidenden Phase.
Die Zahlen im Detail: Im vierten Quartal sanken die Erlöse um 8,2% auf 34,7 Milliarden Schwedische Kronen. Bereinigt um Währungseffekte schrumpfte der Umsatz allerdings nur um 400 Millionen Kronen. Das organische Wachstum fiel mit minus 1,1% negativ aus – wobei Preisanpassungen nach unten den Haupttreiber darstellten, während das Volumen nahezu stabil blieb.
Starke Margenerholung überrascht Markt
Trotz rückläufiger Verkaufszahlen steigerte Essity das EBITA um 9% auf 5,0 Milliarden Kronen. Bereinigt um Sondereffekte und Währungseinflüsse legte die operative Rentabilität sogar um 12% zu. Die EBITA-Marge kletterte dabei auf 14,7% – ein Plus von 1,6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresquartal. Verantwortlich für diese Entwicklung waren niedrigere Herstellungskosten und geschicktes Preismanagement, auch wenn die Marketingausgaben anstiegen.
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Der Gewinn je Aktie erhöhte sich von 4,13 auf 4,69 Kronen. Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich auf 17,6% nach 15,8% im Vorjahr.
Marktanteile gewonnen, Dividende erhöht
Für das Gesamtjahr 2025 verzeichnete der Konzern einen Umsatzrückgang von 4,8% auf 138,5 Milliarden Kronen. Das organische Wachstum belief sich auf moderate 0,9%. Die operative Marge erreichte mit 14,1% den höchsten Wert seit fünf Jahren. CEO Ulrika Kolsrud betonte, dass mehr als 65% der Markenprodukte im Einzelhandel Marktanteile hinzugewonnen hätten.
Der Vorstand schlägt eine Dividendenerhöhung von 6% auf 8,75 Kronen je Aktie vor. Parallel läuft das zweite Aktienrückkaufprogramm über drei Milliarden Kronen, das im April gestartet wurde.
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Strategisch setzt Essity auf Zukäufe: Im vierten Quartal übernahm der Konzern Edgewell’s Damenhygiene-Geschäft in Nordamerika inklusive der Marken Carefree, Stayfree und Playtex. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal 2026 erwartet.
Neuausrichtung soll Wachstum beschleunigen
Ab 1. Januar 2026 gilt eine neue Organisationsstruktur mit dezentraler Entscheidungsfindung. Gleichzeitig startete ein Kostensenkungsprogramm in Vertrieb und Verwaltung. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, schneller zu den mittelfristigen Finanzzielen zu gelangen.
Am 7. Mai 2026 lädt Essity zum Capital Markets Day nach Göteborg. Dort will die Geschäftsführung detailliert darlegen, wie profitables Volumenwachstum erreicht werden soll. Für Anleger dürfte diese Veranstaltung richtungsweisend werden.
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