Drei Entwicklungen haben Ethereum diese Woche geprägt: ein wegweisendes Grundsatzdokument der Ethereum Foundation, der Start von BlackRocks erstem renditegenerierenden Krypto-ETF und anhaltende Käufe institutioneller Akteure auf der Blockchain. Zusammen zeichnen sie ein Bild, das über kurzfristige Kursbewegungen weit hinausgeht.
Das „EF Mandate“: Ethereum schreibt seine Verfassung
Die Ethereum Foundation hat ein 38-seitiges Dokument veröffentlicht, das sie selbst als „Teil Verfassung, Teil Manifest, Teil Leitfaden“ beschreibt. Das sogenannte EF Mandate legt erstmals schriftlich fest, welche Prinzipien das Protokoll langfristig leiten sollen: Zensurresistenz, Open Source, Datenschutz und Sicherheit — zusammengefasst unter dem Akronym CROPS.
Bemerkenswert ist das Konzept der „Subtraktion“: Die Foundation will ihren eigenen Einfluss im Ökosystem bewusst zurückfahren, je mehr das Netzwerk wächst. Als Maßstab für den eigenen Erfolg nennt sie, wie überflüssig sie langfristig wird. Vorerst konzentriert sie sich auf Aufgaben, die andere Akteure nicht übernehmen — darunter Protokollforschung und Sicherheitsarbeit an öffentlichen Gütern.
Das Dokument erscheint in einer Phase des Umbruchs: Co-Geschäftsführer Tomasz Stańczak ist zurückgetreten, Bastian Aue übernimmt das Amt kommissarisch.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ethereum?
BlackRocks ETHB: ETH-Rendite für Institutionen
Am 12. März startete an der Nasdaq der iShares Staked Ethereum Trust ETF (ETHB) — BlackRocks erster Krypto-Fonds mit Staking-Komponente. Der Fonds stakt 70 bis 95 Prozent seiner ETH-Bestände und schüttet rund 82 Prozent der Staking-Erträge monatlich an Anleger aus. Effektiv ergibt das eine Nettorendite von etwa 1,9 bis 2,2 Prozent jährlich — etwas weniger als die rund 2,68 Prozent beim direkten On-Chain-Staking, dafür ohne Wallet, Node-Betrieb oder DeFi-Kenntnisse.
Zum Start verwaltete ETHB bereits über 100 Millionen US-Dollar, am ersten Handelstag wurden mehr als 15 Millionen Dollar umgesetzt. Möglich wurde das Produkt erst durch zwei regulatorische Veränderungen: den GENIUS Act, der im Juli 2025 einen Rahmen für renditebringende Krypto-Produkte schuf, sowie den Abgang von SEC-Chef Gary Gensler, der Staking-Komponenten in ETF-Anträgen zuvor blockiert hatte.
Institutionelle Käufer kaufen weiter
Auch auf der Blockchain selbst zeigt sich institutionelles Interesse. Sharplink hält trotz eines Verlustes von 734 Millionen Dollar im Jahr 2025 an seiner Ethereum-Strategie fest und besitzt inzwischen rund 864.600 ETH. BitMine kaufte diese Woche 30.000 ETH für knapp 62 Millionen Dollar hinzu. Zusätzlich zogen große Wallets am 12. März über 74.000 ETH von Börsen ab — ein Signal für langfristiges Halten. Ein einzelnes Wallet akkumulierte laut Blockchain-Analyseplattform Arkham in drei Tagen ETH im Wert von rund 150 Millionen Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ethereum?
Die Gesamtmenge gestakter ETH überstieg am 11. März die Marke von 37,6 Millionen — ein neues Allzeithoch.
Roadmap bis 2029
Auf der Protokollebene läuft das Fusaka-Upgrade bereits und verbessert die Dateneffizienz. Das Glamsterdam-Upgrade, geplant für das erste Halbjahr 2026, zielt auf höhere Gaslimits und parallele Ausführung. Die langfristige „Strawmap“ skizziert bis 2029 sieben weitere Upgrades mit dem Ziel von 10.000 Transaktionen pro Sekunde, schnellerer Finalität und Quantenresistenz.
Ethereum notiert aktuell rund 57 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 4.829 Dollar — die fundamentale Aktivität auf dem Protokoll erzählt dieser Woche eine andere Geschichte als der Kurs.
Ethereum: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ethereum-Analyse vom 14. März liefert die Antwort:
Die neusten Ethereum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ethereum-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ethereum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


