European Lithium und Critical Metals Corp. haben ihre Fusion auf eine verbindliche rechtliche Grundlage gestellt. Mit der Unterzeichnung eines bindenden Scheme Implementation Deed (SID) sind die technischen Details des Zusammenschlusses nun geklärt — einschließlich einer komplexen Kapitalstruktur und einer ungewöhnlichen Verflechtung zwischen den beiden Unternehmen.
Zwei verschränkte Schemes, klare Optionsregeln
Das Fundament der Transaktion bilden zwei voneinander abhängige australische Schemes of Arrangement: ein Aktien-Scheme und ein Options-Scheme. Der Umtauschkurs bleibt unverändert bei 0,035 Critical-Metals-Aktien je European-Lithium-Aktie.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die 270 Millionen sogenannten ZEPOs — Optionen mit einem Ausübungspreis von null Dollar. Sie werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Rund 90 Millionen ZEPOs, die an Kursziele von A$0,50 und A$0,60 geknüpft sind, werden gestrichen. Ihre Inhaber erhalten dafür neue Critical-Metals-Aktien zum Standardumtauschkurs. Die verbleibenden 180 Millionen ZEPOs mit höheren Kurszielen zwischen A$0,70 und A$1,00 werden in wirtschaftlich gleichwertige Instrumente bei Critical Metals umgewandelt. Die ursprünglichen Laufzeiten bleiben erhalten, die Kursziele werden an den Umtauschkurs angepasst.
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Das 31-Prozent-Problem wird gelöst
Ein zentrales Ziel der Transaktion ist die Bereinigung einer strukturellen Besonderheit. European Lithium hält derzeit rund 45,5 Millionen Aktien von Critical Metals — das entspricht etwa 31 Prozent der ausstehenden Anteile des Übernehmers.
Diese Überkreuzbeteiligung belastet den Markt. Regelmäßige Blockverkäufe erzeugen Verkaufsdruck auf die Nasdaq-notierte Critical Metals. Nach Abschluss der Fusion soll die Beteiligung minimiert werden. Das Ziel: ein höherer Streubesitz, eine sauberere Governance-Struktur und mehr Attraktivität für institutionelle Investoren.
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Liquidität als Abschlussbedingung
Die Fusion steht unter mehreren Bedingungen. European Lithium muss zum Zeitpunkt des Abschlusses einen Mindestbestand an Nettoliquidität und liquiden Mitteln von AUD 330 Millionen nachweisen. Per Ende März 2026 lag der Kassenbestand bei rund AUD 306 Millionen, hinzu kommen marktgängige Wertpapiere im Wert von etwa US$ 18 Millionen.
Außerdem braucht die Transaktion die Zustimmung der European-Lithium-Aktionäre auf einer Hauptversammlung, die für das dritte Quartal 2026 geplant ist, sowie die Genehmigung australischer Gerichte und Regulierungsbehörden.
Der Abschluss ist für die zweite Jahreshälfte 2026 angepeilt. Danach sollen die bisherigen European-Lithium-Aktionäre rund 45 Prozent der kombinierten Gruppe halten — einer Gesellschaft, die dann das Tanbreez-Seltene-Erden-Projekt und das Wolfsberg-Lithiumprojekt vollständig unter einem Dach vereint.
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