European Lithium notiert nahe dem Jahreshoch. Parallel dazu treibt das Management eine geplante Fusion mit der Critical Metals Corp voran. Ein fehlender Millionenbetrag bremst den Prozess aktuell aus.
Am 7. Mai ließ das Unternehmen rund 154.000 neue Aktien an der australischen Börse zu. Investoren haben bestehende Finanzinstrumente in Papiere umgewandelt. Ein reiner Routinevorgang. Der Kurs reagiert kaum und pendelt weiter nahe seinem Jahreshoch von 0,49 Australischen Dollar.
Im Hintergrund läuft ein viel größeres Projekt. European Lithium hat die Exklusivitätsphase mit der an der Nasdaq gelisteten Critical Metals Corp verlängert. CRML will das australische Unternehmen komplett übernehmen. Beide Seiten haben die gegenseitige Buchprüfung bereits abgeschlossen.
Der geplante Deal sieht einen Aktientausch vor. Aktionäre sollen 0,035 neue CRML-Papiere für jede European-Lithium-Aktie erhalten. Ein Gericht muss diesem Plan noch zustimmen.
Die finanzielle Hürde
Ein konkretes Hindernis blockiert den Abschluss. Der Fusionsvertrag fordert eine Nettoliquidität von mindestens 330 Millionen Australischen Dollar. Ende März wies die Bilanz jedoch nur 306 Millionen Dollar aus. Es fehlen rund 24 Millionen Dollar.
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Der aktuelle Exklusivvertrag verbietet European Lithium die Aufnahme neuer Schulden. Das Abkommen untersagt auch die Ausgabe neuer Aktien, um frisches Geld zu besorgen. Das Management muss diese Lücke schließen, ohne den Vertrag zu verletzen. Ein echtes Dilemma.
Strategische Rohstoffe im Fokus
Die Fusion würde beide Firmen eng verflechten. CRML hält bereits Anteile an wichtigen Projekten von European Lithium. Dazu gehört das Tanbreez-Projekt in Grönland. Diese Lagerstätte bietet schwere seltene Erden wie Terbium und Dysprosium.
Aktionäre sollen im dritten Quartal 2026 über den Deal abstimmen. Die Transaktion könnte im zweiten Halbjahr enden. Bis dahin muss das Unternehmen einen vertragskonformen Weg finden, um die fehlende Liquidität zu beschaffen.
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