Critical Metals Corp., die Nasdaq-notierte Tochtergesellschaft von European Lithium, baut ihre Position in Grönland weiter aus. Die jüngste Übernahme stärkt direkt das Tanbreez-Projekt — und damit den wertvollsten Vermögenswert der Muttergesellschaft.
Neue Akquisition in Grönland
Am 23. März 2026 unterzeichnete Critical Metals Corp. (Nasdaq: CRML) eine Vereinbarung zur Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an 60° North Greenland ApS. Das Unternehmen ist in den Bereichen Bau, Exploration, Logistik und Projektentwicklung in Grönland tätig und bringt zusätzliche Explorationsflächen sowie lokales Know-how in der grönländischen Bergbaubranche mit.
Die Übernahme zielt darauf ab, die strategische Stellung von Critical Metals im Süden Grönlands zu festigen, wo das Unternehmen bereits die Kontrolle über das Seltene-Erden-Projekt Tanbreez hält. Finanzielle Details zur Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.
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Für European Lithium ist das von unmittelbarer Bedeutung: Das Unternehmen hält über Critical Metals Corp. eine 37,5-prozentige Beteiligung an Tanbreez — bewertet mit rund 769 Millionen australischen Dollar (Stand: 9. Februar 2026).
Beschleunigtes Entwicklungsprogramm
Bereits Anfang März hatte das Board von Critical Metals Corp. ein 30-Millionen-Dollar-Programm genehmigt, um die Entwicklung des Tanbreez-Projekts zu beschleunigen. Das Kapital soll in Bohrungen, Infrastruktur, Ingenieurplanung und metallurgische Programme fließen. Das Ziel: erste Erzproduktion im vierten Quartal 2028 oder ersten Quartal 2029, Konzentratexporte ab dem dritten Quartal 2029. Die Ankündigung am 10. März hatte seinerzeit eine deutlich positive Marktreaktion ausgelöst.
Parallel dazu wurde European Lithium im Rahmen des quartalsweisen Rebalancings im März 2026 in den S&P/ASX All Ordinaries Index aufgenommen. Passive Fonds und ETFs, die diesen Index abbilden, sind nun verpflichtet, die Aktie zu halten — ein strukturell neuer Nachfrageimpuls.
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Wolfsberg und Bilanz
Beim österreichischen Wolfsberg-Projekt verlängerte die Regierung Anfang Februar 2026 die Bergbaugenehmigung. Eine endgültige Investitionsentscheidung ist für Ende 2026 geplant, in Abstimmung mit Partner Obeikan, der in Saudi-Arabien eine Lithiumhydroxid-Anlage errichten will. Allerdings läuft noch ein Umweltprüfverfahren: Ein früheres Gerichtsurteil wurde nach Einsprüchen von NGOs und Anwohnern zur erneuten Prüfung zurückverwiesen. Das Management prüft rechtliche Schritte.
Die Bilanz des Unternehmens hat sich zuletzt deutlich verbessert. Ende Januar 2026 verfügte European Lithium über rund 314 Millionen australische Dollar an liquiden Mitteln — gespeist vor allem durch den Teilverkauf von CRML-Anteilen. Im vierten Quartal 2025 brachte der Verkauf von knapp 9,9 Millionen CRML-Aktien rund 184,6 Millionen australische Dollar ein, nach Quartalsende folgten weitere 118 Millionen. Trotz dieser Transaktionen hält European Lithium noch 48 Millionen CRML-Aktien.
Mit der Index-Aufnahme, dem laufenden Tanbreez-Ausbau, der anstehenden Wolfsberg-Entscheidung und der Ende Januar 2026 vereinbarten Übernahme von Velta Holding — die Titanressourcen und bestehende Verarbeitungskapazitäten einbringt — ist das Portfolio heute deutlich breiter aufgestellt als noch vor einem Jahr.
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