Unabhängig bestätigte Testergebnisse aus Grönland haben der European Lithium-Aktie heute Auftrieb verschafft. Der Kurs stieg auf 0,240 AUD — ein Plus von rund 9 Prozent gegenüber dem Vortag. Hinter der Bewegung steckt ein handfester technischer Fortschritt am Tanbreez-Projekt.
Was die Labordaten zeigen
Das Herzstück der Meldung: Metallurgische Tests am Tanbreez-Projekt in Südgrönland belegen eine rund 40 Prozent höhere Konzentratausbeute gegenüber früheren Ergebnissen. Die Rückgewinnungsraten liegen bei über 85 Prozent — und das für alle acht nachgefragten Seltenerdelemente, darunter schwere Seltene Erden, die als besonders strategisch gelten.
Die Verbesserungen gehen auf eine optimierte Magnetseparation zurück. Moderne Permanentmagnete mit 10.000 bis 12.000 Gauss ersetzen ältere Verfahren. Professor Tony Tang beaufsichtigte die Tests als unabhängiger Berater; das Labor Nagrom Metallurgical in Perth bestätigte die Ergebnisse analytisch.
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Zeitplan und Eigentümerstruktur
Der Pilotbetrieb in Tanbreez soll im Mai 2026 anlaufen, gefolgt von einer 150-Tonnen-Bulkprobe im Juni. Potenzielle Abnehmer aus der EU, den USA und Saudi-Arabien sollen das erste Konzentrat evaluieren.
Parallel dazu hat Critical Metals Corp. — der operative Partner — angekündigt, seinen Anteil an Tanbreez Mining Greenland A/S von 42 auf 92,5 Prozent auszubauen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die grönländische Bergbaubehörde. European Lithium hält derzeit 7,5 Prozent. Ein vom Critical-Metals-Vorstand genehmigtes Beschleunigungsprogramm über 30 Millionen US-Dollar sieht für 2026 allein 12,5 Millionen für Exploration, bis zu 6.000 Meter Bohrungen und Infrastruktur vor — mit dem Ziel, Ende 2028 oder Anfang 2029 erste Erze zu fördern.
Geopolitisch spielt das Umfeld dem Projekt in die Hände: China kontrolliert rund 85 Prozent der globalen Seltenerdenproduktion. Tanbreez gilt als einer der wenigen großen Alternativlieferanten außerhalb chinesischer Kontrolle — ein Umstand, der sowohl in Washington als auch in Brüssel auf Interesse stößt.
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Wolfsberg bleibt ein Bremsklotz
Weniger erfreulich ist die Lage beim österreichischen Wolfsberg-Lithiumprojekt. Einwände von Anwohnern verzögern die Umweltprüfungen; die finale Investitionsentscheidung mit dem saudi-arabischen Partner Obeikan verschiebt sich auf Ende 2026. Die österreichischen Behörden haben die Bergbaulizenz immerhin um zwei Jahre verlängert, um Finanzierung und Genehmigungen zu sichern.
Zusätzlich hat der Vorstand ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen: Zwischen dem 15. April und dem 15. Oktober 2026 darf das Unternehmen bis zu zehn Prozent des ausgegebenen Kapitals zurückkaufen. Als Begründung nennt das Management, der aktuelle Kurs spiegele den inneren Wert des Unternehmens nicht wider.
Mit dem Pilotstart im Mai rückt die entscheidende Frage näher: Ob die überzeugenden Labordaten auch im laufenden Betrieb standhalten, wird sich in den kommenden Wochen zeigen — und dürfte den Kurs maßgeblich beeinflussen.
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