In Grönland entscheidet sich die Zukunft von European Lithium. Die Pilotanlage für das Tanbreez-Projekt steht bereit. Jetzt fehlt nur noch ein einziger Stempel der Behörden in Nuuk. Ohne diese Freigabe wackelt der geplante Start im Mai 2026 gewaltig.
Umbau der Eigentümerstruktur
Hinter den Kulissen ordnet das Management die Besitzverhältnisse neu. Die Tochtergesellschaft Critical Metals Corp plant, ihren Anteil massiv aufzustocken. Sie will ihre direkte Beteiligung am Tanbreez-Projekt von 42 auf 92,5 Prozent erhöhen.
Im gleichen Schritt sinkt der direkte Zugriff von European Lithium auf magere 7,5 Prozent. Die technische Basis für das Vorhaben wird indes solider. Jüngste Tests lieferten eine Konzentration an Seltenen Erden von fast drei Prozent. Das übertrifft historische Schätzungen deutlich.
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Saudisches Kapital und US-Interesse
Parallel dazu treibt das Unternehmen die Finanzierung voran. Critical Metals hat ein Joint Venture mit dem saudischen Industriekonzern TQB geschlossen. Gemeinsam bauen sie eine milliardenschwere Verarbeitungsanlage in Saudi-Arabien.
European Lithium muss dafür weder Eigenkapital noch Schulden aufnehmen. Der Deal garantiert obendrein den Verkauf der gesamten geplanten Tanbreez-Produktion. Auch Washington zeigt Interesse. Die US-Export-Import-Bank stellt Kredite von bis zu 120 Millionen Dollar in Aussicht.
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Reichtum auf dem Papier
Die Bilanz offenbart einen kuriosen Widerspruch. European Lithium hält gut 45 Millionen Aktien an Critical Metals. Dieses Paket ist an der Börse rund 454 Millionen Dollar wert. Das übersteigt die eigene Marktkapitalisierung des Mutterkonzerns.
Trotz dieses theoretischen Reichtums schlagen die Wirtschaftsprüfer Alarm. Sie warnen vor Risiken für den Fortbestand des Unternehmens. Der Grund: negative Nettoumlaufvermögen und anhaltende operative Verluste. Das Management darf seine Critical-Metals-Aktien vorerst nicht verkaufen.
Während das österreichische Wolfsberg-Projekt durch Anwohnerklagen blockiert bleibt, hellt sich das Marktumfeld auf. Der Preis für batteriefähiges Lithiumcarbonat hat sich im ersten Quartal verdoppelt. Er liegt nun bei rund 26.000 Dollar pro Tonne. Die Entscheidung in Grönland fällt in den kommenden Wochen. Ein grünes Licht aus Nuuk macht den Weg für die Pilotanlage endgültig frei. Jeder weitere Verzug verschärft hingegen die finanziellen Sorgen.
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