European Lithium steht vor einer entscheidenden Woche. Die geplante Fusion mit der an der Nasdaq gelisteten Critical Metals Corp nimmt konkrete Formen an. Die Behörden in Grönland räumten nun eine wichtige regulatorische Hürde aus dem Weg.
Grünes Licht aus Grönland
Das grönländische Infrastrukturministerium erlaubt Critical Metals den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung. Das US-Unternehmen darf 70 Prozent an der 60° North Greenland ApS übernehmen. Dieser Schritt gilt als zentrale Voraussetzung für den Zusammenschluss der beiden Rohstoffkonzerne.
Die Übernahme sichert dem neuen Konzern den direkten Zugang zur arktischen Logistik. Diese Infrastruktur ist für das Tanbreez-Projekt unerlässlich. Dabei handelt es sich um eines der weltweit größten unerschlossenen Vorkommen für schwere Seltene Erden. European Lithium hält aktuell 7,5 Prozent an Tanbreez. Diese Anteile fließen in das fusionierte Unternehmen ein.
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Diskussionen um Informationspflicht
Parallel dazu musste sich das Management vor der australischen Börsenaufsicht rechtfertigen. Die ASX hatte Fragen zum Zeitpunkt der Fusionsankündigung gestellt. European Lithium verteidigte die späte Veröffentlichung. Eine frühere Bekanntgabe hätte den Markt in die Irre führen können.
Das Ziel: Laufende Verhandlungen schützen. Das Management betonte die Einhaltung aller Publizitätspflichten. Das Fusionsangebot bewertet die Aktie mit 0,58 Australischen Dollar. Die Details gingen am 28. April an die Öffentlichkeit.
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Solides Finanzpolster
Die Börse reagierte positiv auf die jüngsten Entwicklungen. Die Papiere von European Lithium legten am Dienstag leicht zu. Das Unternehmen geht finanziell gestärkt in die finale Verhandlungsphase.
Ende März lag der Kassenbestand bei rund 306 Millionen Australischen Dollar. Hinzu kommen frische Mittel aus einem Aktienverkauf. European Lithium veräußerte ein kleines Paket an Critical-Metals-Aktien für 45 Millionen Dollar. Der Konzern behält weiterhin ein massives Aktienpaket an dem US-Partner.
Die Exklusivitätsfrist zwischen den beiden Unternehmen endet am 7. Mai 2026. Bis dahin wollen beide Seiten einen verbindlichen Umsetzungsvertrag unterzeichnen. Verläuft alles nach Plan, stimmen die Aktionäre im dritten Quartal 2026 über den Deal ab. Die Fusion soll den historischen Bewertungsabschlag der Holdingstruktur auflösen. Investoren erhalten so direkten Zugang zu den Seltene-Erden-Assets und dem Wolfsberg-Lithium-Projekt in Österreich.
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