Während die thermische Stromerzeugung deutlich schwächelt, fangen die regulierten Netze das Ergebnis bei EVN souverän auf. Der niederösterreichische Versorger meldet für das erste Quartal ein Gewinnplus von fast zehn Prozent. Damit untermauert das Unternehmen seine Position als defensiver Stabilitätsanker in einem volatilen Marktumfeld.
Netze kompensieren Erzeugungsschwäche
Der Start in das Geschäftsjahr 2025/26 verlief für EVN operativ erfolgreich. Das Konzernergebnis kletterte um 9,8 Prozent auf 126,9 Millionen Euro. Bemerkenswert ist dabei die interne Dynamik: Die regulierten Netze erwiesen sich als so ertragsstark, dass sie den massiven Rückgang der thermischen Stromerzeugung, deren Volumina um 34 Prozent einbrachen, mehr als ausglichen.
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Mit einer Eigenkapitalquote von 60,4 Prozent verfügt der Konzern über ein robustes finanzielles Fundament für sein laufendes Investitionsprogramm. Jährlich fließt rund eine Milliarde Euro in die Energietransformation, wobei der Fokus auf dem Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und der Sicherung der Netzinfrastruktur liegt. Erstklassige Kreditratings von Moody’s (A1) und Scope (A+) sichern dabei den Zugang zu günstigen Finanzierungsmitteln.
Infrastruktur und Dividendenfokus
Neben der Energieversorgung treibt EVN den Ausbau der Wasserinfrastruktur voran. Ein Meilenstein ist die im September abgeschlossene Waldviertelleitung. Das 50-Millionen-Euro-Projekt sichert über eine Strecke von 60 Kilometern die Trinkwasserversorgung für 120.000 Menschen. Solche langfristigen Infrastrukturprojekte stärken das Profil der Aktie als wertstabiles Investment.
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Anleger profitieren zudem von einer verlässlichen Ausschüttungspolitik. Für das laufende Geschäftsjahr wird eine Mindestdividende von 0,90 Euro pro Aktie erwartet. Charttechnisch spiegelt sich diese operative Stabilität in einem intakten Aufwärtstrend wider: Der Titel notiert aktuell rund 13,2 Prozent über seiner 200-Tage-Linie und weist seit Jahresbeginn eine Performance von knapp acht Prozent auf.
Strategische Ziele bis 2030
Die langfristigen Ziele der Strategie 2030 sehen eine Steigerung des EBITDA auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro bis zum Ende des Jahrzehnts vor. Konkrete Einblicke in die aktuelle Geschäftsentwicklung erhalten Investoren am 28. Mai 2026 mit der Vorlage der detaillierten Halbjahreszahlen. Ein weiteres wichtiges Datum im Finanzkalender ist der 1. Oktober 2026, wenn das Management beim Capital Markets Day in London voraussichtlich neue langfristige Finanzziele und strategische Leitplanken präsentieren wird.
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