Zwei Felder, eine Botschaft: Evonik setzt im April 2026 gleich auf zwei Zukunftswetten — Elektromobilität in China und RNA-Therapeutika in den USA. Der Spezialchemiekonzern verbindet diese Schritte mit konkreten Investitionen.
Shanghai als Testlabor für Hochleistungspolymere
Auf der CHINAPLAS 2026 (21.–24. April, Shanghai) präsentiert Evonik seine Hochleistungspolymere und Kunststoffadditive vor dem wichtigsten Publikum Asiens. Begleitend eröffnete das Unternehmen im Shanghai Innovation Park ein neues PEEK-Labor, das speziell auf die Entwicklung von Magnetdrähten für Elektromotoren ausgerichtet ist. PEEK — ein besonders hitze- und chemikalienbeständiger Kunststoff — gilt als Schlüsselmaterial für leistungsstarke E-Fahrzeugantriebe.
Neben dem E-Mobilitätssegment zeigt Evonik in Shanghai auch Additivlösungen fürs Kunststoffrecycling: Produkte, die Tinten, Etiketten und Gerüche aus kontaminiertem Kunststoffabfall entfernen und so hochwertige Rezyklate ermöglichen sollen.
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Nanomedizin als zweites Standbein
Parallel dazu war Evonik am 9. April Mitveranstalter eines Workshops zu Lipid-Nanopartikeln (LNP) in Cambridge, Massachusetts — dem Werkzeug hinter mRNA-Impfstoffen und RNA-Therapeutika. Im Mittelpunkt standen Scale-up-Herausforderungen, neuartige Lipide und der Einsatz von KI in der Gentherapie. Evonik positioniert sich damit als Zulieferer für eine Branche, die nach dem Boom der Corona-Impfstoffe nun breitere medizinische Anwendungen erschließt.
Die Aktie notiert aktuell bei 17,31 Euro — rund 17 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt und seit Jahresbeginn fast 30 Prozent im Plus. Ob die strategischen Weichenstellungen in China und den USA diesen Aufwärtstrend fundamental untermauern, wird sich spätestens mit den Q1-Zahlen zeigen, die in Kürze erwartet werden.
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