Exosens Aktie: Gewinn verdoppelt!

Der französische Rüstungstechnologie-Konzern Exosens verzeichnete 2025 ein Rekordjahr mit mehr als verdoppeltem Nettogewinn und steigenden Margen, treibt aber gleichzeitig die Expansion voran.

Exosens Sas Aktie
Kurz & knapp:
  • Nettogewinn mehr als verdoppelt auf 70,2 Millionen Euro
  • Rekord-Umsatzwachstum und EBITDA-Marge von 32,4 Prozent
  • Großauftrag im Wert von über 500 Millionen Euro gesichert
  • Optimistische Umsatzprognose für das laufende Jahr 2026

Der französische Verteidigungstechnologie-Spezialist Exosens hat am gestrigen Sonntag seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt – und liefert ein beeindruckendes Wachstumsbild. Der Nettogewinn aus dem fortgeführten Geschäft hat sich mehr als verdoppelt und erreichte 70,2 Millionen Euro, verglichen mit 34,1 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gesamtumsatz kletterte um 22,1 Prozent auf 468,2 Millionen Euro und übertraf damit die eigene Prognose deutlich.

Besonders auffällig: Das bereinigte EBITDA legte um 26,6 Prozent auf 151,6 Millionen Euro zu – ein Rekordwert, der eine Marge von 32,4 Prozent bedeutet. Die Bruttomarge expandierte um 84 Basispunkte auf 50 Prozent. CEO Jérôme Cerisier betonte, man profitiere weiterhin von einer „sehr starken Marktnachfrage“ im Verteidigungsbereich.

Verteidigungsgeschäft dominiert mit 75 Prozent

Das Kerngeschäft mit Verteidigungs- und Überwachungstechnologie steuerte drei Viertel des Gesamtumsatzes bei. Das Amplification-Segment, das unter anderem Bildverstärkerröhren für Nachtsichtgeräte produziert, erzielte 319,2 Millionen Euro Umsatz – ein Plus von 18,4 Prozent. Der Bereich Detection and Imaging wuchs sogar um 28 Prozent auf 150,5 Millionen Euro, wobei das organische Wachstum im vierten Quartal auf beachtliche 15,9 Prozent beschleunigte.

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Ein Meilenstein: Ende 2025 sicherte sich Exosens gemeinsam mit Theon International einen Großauftrag der Organisation for Joint Armament Cooperation (OCCAR) im Wert von über 500 Millionen Euro. Die Lieferung von 200.000 16-Millimeter-Röhren an die deutschen Streitkräfte ist für den Zeitraum 2027 bis 2029 vorgesehen.

Expansion frisst Liquidität

Die Kehrseite des starken Wachstums: Der freie Cashflow sank leicht auf 57,3 Millionen Euro von 58,7 Millionen Euro im Vorjahr. Trotz des kräftigen EBITDA-Anstiegs belasteten höhere Investitionen in Working Capital und Kapazitätserweiterungen die Liquidität. Die Investitionsausgaben ohne kapitalisierte Forschungskosten sprangen um 25,4 Prozent auf 36,4 Millionen Euro – das entspricht 7,8 Prozent vom Umsatz.

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Der Kassenbestand schrumpfte von 117,2 Millionen auf 68,6 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung stieg um 37,2 Prozent auf 197,7 Millionen Euro, was eine Verschuldungsquote von 1,3-fachen EBITDA bedeutet. CFO Quynh-Boi Demey kündigte an, diese Quote könnte im Zuge weiterer Akquisitionen vorübergehend auf etwa das Zweifache steigen – im Visier steht das ambitionierte Ziel von einer Milliarde Euro Jahresumsatz.

Optimistischer Ausblick für 2026

Für das laufende Jahr 2026 stellt Exosens Erlöse zwischen 520 und 540 Millionen Euro in Aussicht, beim bereinigten EBITDA werden 168 bis 178 Millionen Euro erwartet. Mittelfristig peilt das Unternehmen ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum von bis zu mittleren Teenagerzahlen sowie ein EBITDA-Wachstum von über 15 Prozent pro Jahr an. Das ist eine deutliche Aufwertung gegenüber der früheren Prognose.

Ein 37 Millionen Euro schweres Kapazitätserweiterungsprogramm soll die Produktion von Bildverstärkerröhren bis 2027 um 40 Prozent steigern – sowohl in Europa als auch in den USA. Der Verwaltungsrat schlägt für 2025 eine Dividende von 0,30 Euro je Aktie vor, was einer Ausschüttungsquote von 22 Prozent entspricht. Die Hauptversammlung soll am 22. Mai 2026 darüber abstimmen.

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