Die FDJ UNITED Aktie legte am Donnerstag kräftig zu – ein Plus von 7,7 Prozent bis zum Vormittag. Auslöser war die Vorlage der Jahreszahlen 2025, die beim Gewinn die Erwartungen trafen. Doch hinter der positiven Kursreaktion verbirgt sich eine Geschichte von steigenden Steuern, schrumpfenden Margen und gedämpften Aussichten.
Der europäische Glücksspielkonzern kämpft mit einer regelrechten Steuerflut. Allein 2025 belasteten neue Abgaben das Ergebnis mit über 50 Millionen Euro – in Frankreich, den Niederlanden und Rumänien wurden die Sätze deutlich erhöht. Für 2026 droht eine weitere Belastung von rund 90 Millionen Euro, unter anderem durch neue Steuern in Großbritannien und den Niederlanden.
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Umsatz verfehlt Prognosen
Der Konzernumsatz erreichte 2025 insgesamt 3,678 Milliarden Euro – ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber bereinigt um die Kindred-Übernahme ein Minus von 3 Prozent. Damit verfehlte FDJ UNITED die Konsensschätzung von 3,714 Milliarden Euro um etwa 1 Prozent. Das bereinigte EBITDA lag mit 902 Millionen Euro hingegen im Rahmen der Erwartungen, die Marge erreichte wie geplant 24,5 Prozent.
Die Integration von Kindred ist abgeschlossen, doch die Online-Sparte kämpft. Der Brutto-Spielumsatz im Online-Geschäft brach um 8,1 Prozent ein, der Umsatz sogar um 11,8 Prozent. Besonders hart traf es die Niederlande mit einem GGR-Rückgang von 38,3 Prozent und Großbritannien mit minus 22,4 Prozent. Die EBITDA-Marge in diesem Segment fiel von 28,5 Prozent auf nur noch 20,0 Prozent.
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Sparplan übertrifft Ziele
Immerhin beim Kostensparen läuft es besser als gedacht. Statt der ursprünglich geplanten 120 Millionen Euro will FDJ UNITED nun bis Ende 2028 über 150 Millionen Euro einsparen – ein Jahr früher als ursprünglich angepeilt. Für 2026 rechnet das Management mit leichtem Umsatzwachstum bei stabiler EBITDA-Marge von 24,5 Prozent. Die mittelfristige Umsatzwachstumsprognose wurde allerdings auf rund 5 Prozent für 2028 gesenkt.
Die vorgeschlagene Dividende von 2,10 Euro je Aktie liegt leicht über der Konsenserwartung von 2,08 Euro. Morgan Stanley-Analyst Ed Young bleibt trotz attraktiver Bewertung skeptisch: 2026 werde wie 2025 ein weiteres Übergangsjahr.
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