Ferrari startet in die neue Handelswoche mit einem doppelten Gegenwind. Die US-Regierung hat zum 2. Mai 2026 Zölle auf Automobil-Importe aus der EU auf 25 Prozent angehoben — und der Kurs der Aktie notiert rund 28 Prozent unter dem Niveau vor einem Jahr.
Zölle treffen europäische Autobauer
Washington begründet den Schritt mit angeblicher Nichteinhaltung des Turnberry-Handelsabkommens. Für europäische Hersteller bedeutet das höhere Kosten und logistischen Druck. Ferrari trifft das anders als Massenmarkt-Produzenten: Das Unternehmen verkauft Fahrzeuge zu sechsstelligen Preisen an eine kaufkraftstarke Kundschaft. Ob die Zölle die Nachfrage spürbar dämpfen, bleibt offen.
Institutionelle Investoren beobachten die Lage dennoch genau. Die Aktie notiert aktuell bei 295,60 Euro — knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 299 Euro und deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von rund 337 Euro.
Technik und Digitalisierung im Fokus
Abseits der Handelspolitik arbeiten die Ferrari-Ingenieure an der Rennstrecke. Beim Miami-Grand-Prix rüstete das technische Team den SF-26 mit elf neuen Komponenten aus. Das Ziel: bessere Balance und effizienteres Energiemanagement. Geradlinige Höchstgeschwindigkeit gilt weiterhin als Schwachstelle.
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Parallel dazu hat IBM neue KI-Funktionen für die offizielle Scuderia-Ferrari-App vorgestellt. Ferrari investiert damit gezielt in digitale Nutzererlebnisse — ein Bereich, der für Premiummarken zunehmend zum Differenzierungsmerkmal wird.
Bewertung und Analystenstimmung
Die Marktkapitalisierung liegt bei knapp 80 Milliarden Euro. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 34 spiegelt die Premiumerwartungen wider, die Anleger an die Marke knüpfen. Analysten stufen die Aktie im Konsens als moderaten Kauf ein. Einige Großinvestoren haben ihre Positionen zuletzt reduziert, andere aufgestockt.
Das 52-Wochen-Tief von 272 Euro, erreicht im März 2026, liegt noch rund neun Prozent unter dem aktuellen Kurs. Wie weit der Zollstreit eskaliert, dürfte die nächste Richtungsentscheidung maßgeblich beeinflussen.
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