Ferrexpo sichert der ukrainischen Staatskasse weiterhin wichtige Einnahmen. Im Geschäftsjahr 2025 überwies der Bergbaukonzern insgesamt 40,6 Millionen US-Dollar an den Staat und lokale Behörden. Diese Zahlungen unterstreichen die operative Rolle des Unternehmens in einem wirtschaftlich extrem angespannten Umfeld.

Fokus auf Lizenzgebühren

Der größte Teil der Summe entfällt auf Abgaben für den Rohstoffabbau. Insgesamt 29 Millionen Dollar zahlte Ferrexpo als Lizenzgebühren. Parallel dazu flossen 11,6 Millionen Dollar in Form von direkten Steuern in die öffentlichen Kassen.

Rund 24 Millionen Dollar der Gesamtsumme gingen an den nationalen Staatshaushalt. Dieser Betrag setzt sich aus 20,3 Millionen Dollar an Lizenzgebühren und 3,7 Millionen Dollar an Steuern zusammen. Damit bildet das Unternehmen eine zentrale Säule für die nationale Finanzplanung.

Die regionalen und lokalen Haushalte profitierten ebenfalls. Hier flossen 8,2 Millionen Dollar an die Regionen, während lokale Behörden 8,4 Millionen Dollar erhielten. Für Bergbaurechte oder Dividenden leistete der Konzern im Berichtszeitraum hingegen keine Zahlungen.

Stillstand an der Börse

Die finanzielle Stabilität des Kerngeschäfts kontrastiert mit regionalen Entwicklungen. Der von Ferrexpo gesponserte Fußballclub Hirnyk-Sport zieht sich für die Saison 2026/27 aus der zweiten Liga zurück. Finanzielle Hürden machen den weiteren Spielbetrieb dort unmöglich. Der Verein plant jedoch, seine restlichen Schulden bis zum Monatsende vollständig zu begleichen.

An den Finanzmärkten herrscht derweil Funkstille. Die Aktie von Ferrexpo notierte zuletzt unverändert bei 0,39 US-Dollar. Mit einer annualisierten Volatilität von null Prozent über die vergangenen 30 Tage zeigt das Papier keinerlei Reaktion auf Nachrichten.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) markiert mit einem Wert von 100 Punkten ein statistisches Extrem. Diese Daten signalisieren eine Phase ohne jede Handelsdynamik. Die stabilen Steuerabführungen belegen zwar die fortlaufende Produktion, finden am Aktienmarkt derzeit aber keinen Widerhall.