Geopolitische Unruhen und neue Inflationssorgen belasten die Weltmärkte. Der Fidelity Sustainable Research Enhanced Global Equity ETF zeigt sich zum Mai-Auftakt dennoch widerstandsfähig. Während die Blockade der Straße von Hormuz die Energiepreise treibt, notiert der Fonds nahe seinem Jahreshöchststand.

Fokus auf Technologie und ESG

Der Nettoinventarwert (NAV) des Fonds lag zum Monatswechsel bei 11,69 US-Dollar. Am ersten Handelstag im Mai kletterte der Kurs an der Londoner Börse auf 11,73 US-Dollar. Parallel dazu stieg das verwaltete Vermögen auf rund 262,54 Millionen US-Dollar an.

Das Management setzt auf eine forschungsbasierte Strategie, um den MSCI World Index langfristig zu schlagen. Dabei gewichtet der Fonds gezielt Unternehmen mit starken Nachhaltigkeitsprofilen über. Nvidia bildet mit einem Anteil von 5,52 Prozent die größte Einzelposition im Portfolio.

Dahinter folgen Schwergewichte wie Apple mit 4,91 Prozent und Microsoft mit 3,68 Prozent. Amazon und Alphabet ergänzen die Kernpositionen der Strategie. Indes meidet der Fonds klassische Energiewerte wie Exxon Mobil sowie Tesla, was die defensive Haltung gegenüber kapitalintensiven Sektoren unterstreicht.

Geopolitik fordert Weltmärkte heraus

Die aktuelle Marktlage ist von Unsicherheit geprägt. Die Blockade im Nahen Osten erhöht den Druck auf die globalen Inflationserwartungen erheblich. In Japan hob die Zentralbank bereits ihre Inflationsprognose für das Jahr 2026 um einen vollen Prozentpunkt an.

Für die kommende Handelswoche stehen US-Arbeitsmarktdaten und neue Industriewerte im Fokus. Ein zentraler Impulsgeber für den ETF bleibt die Quartalsbilanz des Schwergewichts Nvidia, die für Ende Mai erwartet wird. Hält die Dynamik im Technologiesektor an, könnte der Fonds seinen Jahreshöchststand von 11,71 US-Dollar nachhaltig überschreiten.