Der dänische Bergbautechnologie-Spezialist FLSmidth & Co. krempelt sein Führungsgremium um. Vor der Hauptversammlung am 24. März 2026 kündigt das Unternehmen eine deutliche Verkleinerung des Aufsichtsrats an – ein Schritt, der die erfolgreiche Transformation der vergangenen Jahre unterstreichen soll.
Nach vier Jahren an der Spitze tritt Vorstandsvorsitzender Mads Nipper zurück. Mit ihm verlassen auch Vize-Chairman Christian Bruch und Aufsichtsrat Thrasyvoulos Moraitis das Gremium. Die Zahl der aktionärsgewählten Mitglieder wird reduziert, um die neue strategische Ausrichtung zu reflektieren.
Neue Chefin für die Wachstumsphase
Als Nippers Nachfolgerin ist Lene Skole vorgesehen. Die erfahrene Aufsichtsrätin bringt umfangreiche Finanz- und Strategieerfahrung mit und kennt FLSmidth seit langem. Rune Wichmann soll als stellvertretender Vorsitzender fungieren. Anne-Louise Eberhard, Anna Kristiina Hyvönen und Lars Engström kandidieren erneut für ihre Mandate.
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Der Umbau erfolgt aus Position der Stärke: FLSmidth hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend neu aufgestellt. Das Unternehmen verkaufte sein traditionsreiches Zementgeschäft und konzentriert sich nun ausschließlich auf Technologien und Services für die globale Bergbauindustrie. Das Ergebnis: ein schlankeres Geschäftsmodell mit deutlich höherer Profitabilität.
Neuer CEO soll Schwung bringen
Erst kürzlich berief FLSmidth mit Toni Laaksonen einen erfahrenen Branchenkenner als neuen Vorstandsvorsitzenden. Seine Aufgabe: das Wachstumstempo erhöhen und das Angebot für Kunden weiterentwickeln. Die Details der nächsten strategischen Phase will das Management später im Jahr auf einem Kapitalmarkttag vorstellen.
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„Nach einer erfolgreichen Transformation ist FLSmidth heute ein kleineres und fokussierteres Unternehmen“, kommentiert Nipper seinen Rückzug. Die Gesellschaft stehe auf einem soliden finanziellen und operativen Fundament und sei bestens für die anstehende Wachstumsreise positioniert. Die Transformation erforderte erhebliche Ressourcen im Aufsichtsrat – nun passt sich das Gremium der neuen Realität an.
Die Arbeitnehmervertreter Saleh Kamal, Nour Amrani und Henrik Jørgensen bleiben bis 2029 im Amt. Die formelle Einladung zur Hauptversammlung mit weiteren Details zu den Kandidaten wird in Kürze veröffentlicht.
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