Der Kanton Zürich will mehr Kontrolle über seinen Flughafen. Als wichtigster Aktionär mit einer Beteiligung von rund einem Drittel überarbeitet die Regierung derzeit ihre Eigentümerstrategie. Im Fokus stehen der Lärmschutz und strengere Klimaziele. Der Entwurf sieht vor, die Flugbewegungen nach 23:00 Uhr sukzessive zu reduzieren.
Rekordzahlen treffen auf politische Hürden
Während die Politik bremst, meldet das operative Geschäft neue Bestwerte. Im vergangenen Monat verzeichnete der Flughafen 23.307 Flugbewegungen. Das entspricht einem Plus von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit übertraf das Verkehrsaufkommen erstmals seit der Pandemie wieder das Niveau des Vergleichszeitraums von 2019.
Zwischen Januar und April summierten sich die Starts und Landungen auf 78.643 Bewegungen. Das ist ein Zuwachs von 3,8 Prozent. Die Nachfrage nach Flugreisen bleibt also hoch. Die detaillierten Passagierzahlen für den April stehen allerdings noch aus.
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Aktie unter Druck
An der Börse spiegeln sich diese operativen Erfolge derzeit nicht wider. Die Aktie verlor innerhalb von 30 Tagen rund 10,62 Prozent an Wert. Am Dienstagabend notierte das Papier bei 239,00 Euro. Damit entfernt sich der Kurs weiter von seinem 52-Wochen-Hoch bei 289,80 Euro aus dem Februar.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei 75,6 Punkten. Das deutet technisch auf eine überkaufte Situation hin. Ungeachtet dessen bleibt die Marktposition des Unternehmens solide. Laut Brand Finance zählt der Standort Zürich weiterhin zu den zehn wertvollsten Flughafenmarken weltweit. Die Experten bewerteten dabei vor allem die Passagierwahrnehmung und die Umsatzkennzahlen positiv.
Nächste Schritte für Anleger
Die politische Debatte dürfte den Kursverlauf vorerst weiter bestimmen. Der Kantonsrat muss die neue Strategie erst genehmigen. Erst danach wird sie für den Flughafenbetreiber verbindlich. Das Ziel der Regierung bleibt eine leistungsfähige Infrastruktur bei gleichzeitig sinkenden Emissionen. Für Investoren liefert die Bilanzvorlage im dritten Quartal die nächsten belastbaren Finanzdaten.
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