FTSE 100: Aufwärtstrend setzt sich fort

Der britische Leitindex gewinnt 0,59 Prozent und nähert sich seinem Rekordhoch, angetrieben von einer Rückkehr der Risikobereitschaft und positiven Impulsen aus den USA.

FTSE 100 Aktie
Kurz & knapp:
  • Leitindex steigt auf über 10.300 Punkte
  • Burberry und IAG zählen zu den Top-Gewinnern
  • Metlen stürzt nach Gewinnwarnung stark ab
  • Britische Immobilienpreise erreichen Allzeithoch

Die Londoner Börse schloss am Freitag im Plus und setzte damit die Erholung der vergangenen Tage fort. Der britische Leitindex FTSE 100 legte um 0,59 Prozent auf 10.369,75 Punkte zu – nur einen Steinwurf von der erst wenige Tage alten Bestmarke entfernt. Die Rückkehr der Risikobereitschaft war unverkennbar: Nach den nervösen Handelstagen zuvor griffen Anleger wieder beherzt zu.

Besonders auffällig: Die Erholung bekam zusätzlichen Schwung aus den USA, wo die Börsen ebenfalls zur Aufholjagd ansetzten. Gleichzeitig beruhigte sich die Lage am Edelmetallmarkt, was die Stimmung weiter verbesserte. Auch die Kurse von Kryptowährungen zogen an – ein weiteres Zeichen für wachsende Risikofreude.

Gewinner und Verlierer des Tages

Die Spitzenreiter kamen aus unterschiedlichen Branchen: Burberry Group, IAG und Fresnillo kletterten zwischen 2 und 5,2 Prozent. Auch die Schwergewichte HSBC Holdings und Barclays legten kräftig zu. Ebenso gefragt waren BP, Standard Chartered und Rolls-Royce Holdings.

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Das Schlusslicht bildete Metlen Energy & Metals mit einem dramatischen Absturz um fast 21 Prozent. Der Grund: Das Unternehmen rechnet für 2025 mit einem EBITDA, das rund 25 Prozent unter der ursprünglichen Prognose liegen wird. Auch Experian und Relx mussten Federn lassen und verloren etwa 4,7 Prozent. The Sage Group, Compass Group und Smith & Nephew gaben zwischen 1 und 3 Prozent ab.

Britische Immobilienpreise auf Rekordhoch

Interessant für die Gesamtmarktlage: Daten des Hypothekenanbieters Halifax zeigten einen überraschend starken Aufschwung bei den britischen Hauspreisen im Januar. Die Preise erreichten ein Allzeithoch und stiegen im Monatsvergleich um 0,7 Prozent. Im Jahresvergleich beschleunigte sich das Wachstum auf 1,0 Prozent, nachdem es im Dezember noch bei 0,4 Prozent gelegen hatte. Ein Signal dafür, dass die britische Wirtschaft robuster sein könnte als von manchen befürchtet.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.