Fujikura setzt alles auf eine Karte. Der japanische Spezialist für Glasfasertechnik investiert rund 1,89 Milliarden US-Dollar, um seine Produktionskapazitäten für optische Komponenten zu verdreifachen. Damit reagiert der Konzern auf den massiven Hardware-Hunger der Künstlichen Intelligenz.
Kampf gegen den KI-Engpass
Der KI-Boom belastet die Lieferketten für Laser und Transceiver spürbar. Experten erwarten, dass der Markt für KI-gesteuerte optische Transceiver bis 2026 auf 26 Milliarden US-Dollar anwächst. Fujikura will diese Lücke nun füllen. Das Ziel: die Marktführerschaft bei KI-Verbindungen.
Besonders Hyperscale-Rechenzentren benötigen immer leistungsfähigere Verbindungen. Im Fokus steht dabei die Co-Packaged Optics (CPO) Technologie. Diese soll ab 2026 im großen Stil kommerzialisiert werden. Fujikura bereitet sich darauf vor.
Nervosität an der Börse
An der Börse herrscht derweil Nervosität. Die Fujikura-Aktie verlor zuletzt deutlich an Boden und schloss am Freitag bei 24,00 Euro. Das entspricht einem Tagesminus von 7,66 Prozent.
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Innerhalb eines Monats brach der Kurs um fast 30 Prozent ein. Die jährliche Volatilität liegt aktuell bei extremen 123,90 Prozent. Mit einem RSI von 34,5 nähert sich das Papier jedoch technisch überverkauften Regionen.
Der Wettbewerb schläft nicht. Parallel dazu hat der US-Konkurrent Corning seine Kapazitäten bereits vervielfacht. Auch in Europa und im Nahen Osten steigt die Nachfrage nach Spezialkabeln für 5G-Netze massiv an.
Fujikura zielt auf einen Markt ab, der bis 2030 ein Volumen von 15 Milliarden US-Dollar erreichen könnte. Die Markteinführung der CPO-Technologie im Jahr 2026 markiert dabei den nächsten Meilenstein.
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