Fünf Tage lang kannten die Papiere von Fujikura nur eine Richtung. Der Kurs brach in der Spitze um über ein Viertel ein. Am Donnerstag meldeten sich die Käufer in Tokio eindrucksvoll zurück. Die Aktie kletterte um 4,8 Prozent auf 4.501 Yen. Auslöser war der neue Ausblick für das Geschäftsjahr 2027. Das Management lieferte Antworten auf brennende Lieferketten-Fragen.
Margensprung durch neue Stecker
Fujikura ändert seinen Produktmix drastisch. Das Unternehmen setzt künftig auf sogenannte MMC-Stecker. Diese ersetzen die älteren MT-Modelle. Der Vorteil: Sie erzielen deutlich höhere Stückpreise. Das treibt die Profitabilität im wichtigen Kommunikationssegment an.
Bei Standard-Glasfaserkabeln drückt der harte Wettbewerb die Preise. Bei Spezialkomponenten für Rechenzentren behält der Konzern jedoch seine Preismacht. Fujikura sicherte sich obendrein ausreichend 200-Mikrometer-Fasern. Diese sind für KI-Rechenzentren unverzichtbar.
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Eigene Wasserstoff-Produktion
Ein großes Risiko für Investoren war zuletzt die Wasserstoffversorgung. Das Gas ist für die Produktion zwingend nötig. Feste Volumenziele nennt das Management wegen der Preisschwankungen nicht. Stattdessen baut Fujikura die eigene Wasserstoffproduktion aus.
Die neuen Anlagen sollen bis zum Geschäftsjahr 2027 laufen. Parallel dazu sucht das Unternehmen nach neuen Lieferanten. Bei Glasfaserkabeln bleiben die Kapazitäten dennoch bis 2028 knapp. Erst im Folgejahr sollen Prozessverbesserungen den Absatz spürbar steigern.
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Neuer Prüfer, neues Vergütungsmodell
Auch intern räumt der Konzern auf. PricewaterhouseCoopers verliert nach über 60 Jahren sein Mandat als Wirtschaftsprüfer. Deloitte übernimmt künftig diese Aufgabe. Die Folge: Ein frischer Blick auf die Bilanzen durch eine globale Plattform.
Im gleichen Schritt ändert Fujikura die Vorstandsvergütung. Ein neues Aktienprogramm soll die Interessen der Manager stärker an die Aktionäre binden. Die Hauptversammlung stimmt am 26. Juni 2026 über das 500 Millionen Yen schwere Paket ab.
Die Stabilisierung bei 4.500 Yen zeigt Wirkung. Der erste Schock über die mittelfristigen Ziele ist verdaut. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 47 ist die Aktie ambitioniert bewertet. Investoren blicken nun auf die Umsetzung der Investitionsprogramme in Japan und den USA.
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