Sorgen vor strengeren Vorgaben für Rechenzentren haben Fujikura am Mittwoch belastet. Reuters berichtete, dass Gewinne der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen Befürchtungen über langsamere Investitionen in KI-Infrastruktur auslösten; Fujikura verlor im damaligen Vormittagshandel 8,2%. Der Abverkauf erfasste neben Fujikura auch den japanischen Glasfaserkabelhersteller Furukawa Electric. Am Freitag legte die Fujikura-Aktie dagegen um 5,7% zu.
Beteiligungsverkauf mit Abschluss im Mai geplant
Auf Unternehmensseite steht der vereinbarte Verkauf der gesamten Beteiligung an Nishi Nippon Electric Wire & Cable. Fujikura will seinen Anteil von 60,8% an AGSPC43 übertragen. Die Zweckgesellschaft wird von Fonds finanziert, die Aspirant Group verwaltet oder die mit Aspirant Group verbunden sind.
Die Vereinbarung umfasst rund 11,5 Millionen Aktien. Der Abschluss der Übertragung ist für den 6. Mai 2027 geplant. Damit betrifft die Transaktion Fujikuras gesamten Anteil an der Gesellschaft, nicht lediglich einen Teil der Beteiligung.
Supraleiter-Produktion bleibt Gegenstand einer Prüfung
Eine weitere industrielle Perspektive verfolgt Fujikura mit Proxima Fusion. Vor rund zwei Wochen unterzeichneten die Partner eine Absichtserklärung, um die Produktion von Hochtemperatur-Supraleiterband im industriellen Maßstab in Deutschland zu untersuchen.
Nach Angaben der Partner soll zunächst die technische, kommerzielle und wirtschaftliche Machbarkeit bewertet werden. Die Absichtserklärung zielt damit auf eine Prüfung der möglichen Produktion; eine bereits beschlossene Errichtung einer Produktionsstätte meldeten die Partner damit nicht.
Der nächste angekündigte Finanztermin ist der 10. November 2026: Für diesen Tag ist die Veröffentlichung des nächsten Ergebnisberichts von Fujikura vorgesehen.
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