Die Fujitsu-Aktie rückt ins Rampenlicht – und das aus gutem Grund. Morgan Stanley hat den japanischen IT-Riesen zum „Top Pick“ gekürt und ein Kursziel von 5.500 Yen ausgegeben. Die Analysten sehen das Unternehmen optimal positioniert, um vom beschleunigten digitalen Wandel in Japan zu profitieren.
Doch was steckt konkret hinter dieser Einschätzung?
Neue Plattform als Gamechanger?
Am 26. Januar 2026 kündigte Fujitsu eine dedizierte KI-Plattform an, die Unternehmen die autonome Verwaltung des gesamten Lebenszyklus generativer KI ermöglicht. Die Registrierung für erste Testläufe startet bereits am 2. Februar 2026, der offizielle Launch ist für Juli geplant.
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Die Besonderheit: Die Plattform lässt sich in einer geschlossenen, dedizierten Umgebung betreiben – selbst im eigenen Rechenzentrum. Damit adressiert Fujitsu die wachsenden Souveränitätsanforderungen von Unternehmen beim Umgang mit vertraulichen Daten. Mit über 7.700 identifizierbaren Schwachstellen und automatisierten Schutzfunktionen gegen Prompt-Injections verspricht die Lösung ein Sicherheitsniveau, das speziell für regulierte Branchen wie das Finanzwesen attraktiv sein dürfte.
Mizuho als Referenzkunde
Parallel gab Fujitsu bekannt, dass die Mizuho Financial Group ab Januar 2026 die „Eco Track“-Lösung für die Erfassung von Personalkapital-Daten nutzt. Das System sammelt rund 170 Kennzahlen – von Frauenquoten in Führungspositionen bis hin zu internationalen Personalstatistiken.
Interessant: Mizuho hatte die Plattform bereits zuvor für die Messung von Treibhausgasemissionen eingesetzt. Die nun erfolgte Ausweitung auf Human-Capital-Daten unterstreicht die Vielseitigkeit der Fujitsu-Lösung. Angesichts der seit März 2023 geltenden Pflicht zur Offenlegung von Personalkapital-Informationen für etwa 4.000 japanische Unternehmen dürfte hier erhebliches Marktpotenzial liegen.
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UVANCE als Wachstumsmotor
Morgan Stanley hebt besonders die UVANCE-Initiative als Profittreiber hervor. Das Geschäftsmodell zielt darauf ab, durch Innovation Vertrauen in der Gesellschaft aufzubauen und gleichzeitig Nachhaltigkeitstransformationen zu ermöglichen. Die neuen Ankündigungen fügen sich nahtlos in diese Strategie ein.
Mit 113.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 3,6 Billionen Yen im Geschäftsjahr bis März 2025 bleibt Fujitsu nach Marktanteilen Japans führender Digital-Services-Anbieter. Die Modernisierungsnachfrage im Finanzsektor bildet laut Morgan Stanley eine solide Basis für weiteres Wachstum – ein Aspekt, den die neuen Produktankündigungen eindrucksvoll unterstreichen.
Bleibt die Frage: Kann Fujitsu das ambitionierte Kursziel von 5.500 Yen rechtfertigen? Die kommenden Monate dürften zeigen, ob die Markteinführung der KI-Plattform die erhofften Impulse liefert.
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