Die Gabler Group fasst im internationalen Geschäft weiter Fuß. Ein neuer Auftrag aus Asien stabilisiert den Kurs des Lübecker Spezialisten für Unterwassertechnologie. Damit festigt das Papier seine Erholung knapp unter der 40-Euro-Marke.
Expansion in Fernost
Gabler sichert sich einen Vertrag mit einer asiatischen Marine. Das Volumen liegt bei rund 4,4 Millionen Euro. Das Unternehmen liefert sicherheitskritische Komponenten für die Auftriebssysteme zweier U-Boote. Das Projekt läuft langfristig bis zum Jahr 2031.
Dieser Erfolg stützt die Strategie des Vorstands. Er will die Abhängigkeit von europäischen Kernmärkten verringern. Parallel dazu festigt der Abschluss die globale Technologieführerschaft im Segment der Submarine Systems.
Volle Auftragsbücher sorgen für Ruhe
Die operativen Zahlen untermauern die aktuelle Bewertung. Gabler sitzt auf einem Auftragsbestand von 377 Millionen Euro. Zum Vergleich: Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 69 und 71 Millionen Euro.
Die Aufträge reichen rechnerisch für mehr als fünf Jahre. Das schafft Planbarkeit in einem volatilen Marktumfeld. Innerhalb der letzten 30 Tage legte der Kurs um rund sieben Prozent zu. Aktuell notiert die Aktie bei 39,40 Euro.
Der Markt für Unterwassertechnik wandelt sich derweil strukturell. Kunden fragen verstärkt integrierte Systemarchitekturen nach. Gabler bedient diesen Trend durch die Verzahnung von Antriebstechnik, Datenübertragung und Energieversorgung.
Solide Kasse für weiteres Wachstum
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hält das Management an seiner Prognose fest. Es plant ein bereinigtes EBIT in der Spanne von 17 bis 19 Millionen Euro. Die Bilanz lässt dem Vorstand dabei viel Flexibilität für Investitionen.
Ende des ersten Quartals verfügte Gabler über eine Netto-Liquidität von fast 38 Millionen Euro. Das Unternehmen ist damit faktisch schuldenfrei. In den kommenden Wochen stehen nun Details zur operativen Umsetzung der weiteren Großprojekte an.
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