GEA Aktie: Überraschungsschlag!

Der Maschinenbauer GEA übertrifft seine eigene Gewinnmargen-Prognose deutlich und meldet einen Auftragsboom im vierten Quartal. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursanstieg.

GEA Aktie
Kurz & knapp:
  • Bereinigte EBITDA-Marge übertrifft eigene Prognose
  • Auftragseingang Q4 deutlich über Analystenerwartungen
  • Organisches Auftragswachstum verdoppelt sich 2025
  • Aktie steigt um fast vier Prozent im DAX

Der Düsseldorfer Maschinenbauer GEA hat am Montagabend vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt – und die haben es in sich. Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte 16,5 Prozent und durchbrach damit die obere Grenze der eigenen Prognose von 16,2 bis 16,4 Prozent. Die Reaktion an der Börse ließ nicht auf sich warten: Die Aktie schoss um knapp vier Prozent nach oben und eroberte den Spitzenplatz im DAX.

Doch das war nicht alles. Der Auftragseingang im vierten Quartal lag bei 1,828 Milliarden Euro – satte sieben Prozent über der durchschnittlichen Analystenschätzung von 1,708 Milliarden Euro. Ein deutliches Signal, dass die Nachfrage nach GEA-Anlagen weiterhin robust ist.

Wachstumstempo zieht an

Besonders bemerkenswert: Das organische Auftragswachstum verdoppelte sich im Gesamtjahr 2025 nahezu. Während die Kennziffer 2024 noch bei 4,5 Prozent lag, kletterte sie 2025 auf 9,1 Prozent. Eine Beschleunigung, die zeigt, dass GEA im operativen Geschäft kräftig zulegt.

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Die Zahlen wurden am späten Montagnachmittag als Insiderinformation veröffentlicht. Der vollständige Geschäftsbericht folgt am 9. März 2026 – dann werden Investoren die Details zu Umsatzentwicklung und Segmentperformance erhalten. Bis dahin dürften die vorläufigen Kennziffern für reichlich Gesprächsstoff sorgen.

Margin-Kraft überzeugt

Was die Zahlen besonders interessant macht: GEA gelang es, die operative Ertragskraft stärker zu steigern als selbst vom Management erwartet. In einem Umfeld, das von geopolitischen Unsicherheiten und schwankender Industrienachfrage geprägt ist, ist das eine beachtliche Leistung. Die Fähigkeit, Aufträge in profitable Margen umzumünzen, unterstreicht die Preissetzungsmacht des Konzerns.

Der Kurssprung von fast vier Prozent zeigt: Anleger honorieren Unternehmen, die ihre selbst gesteckten Ziele nicht nur erreichen, sondern übertreffen. Bei GEA scheint derzeit vieles zusammenzupassen – starker Auftragseingang, wachsende Margen und eine Guidance, die konservativ genug war, um Spielraum nach oben zu lassen.

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